12.11.2009

Selbstfahrer sichern 545-Tonnen-Brückenschluss

Spektakulärer Einsatz für drei selbstfahrende Schwerlasttransportsysteme der Goldhofer AG aus Memmingen: Die Fahrzeuge vom Typ PST-ES/E mit insgesamt 19 Achslinien waren maßgeblich an der Fertigstellung der Autobahnverbindung zwischen Nagoya City und Osaka in Japan beteiligt.

Der Selbstfahrer PST-ES/E positioniert sich unter der Brücke

Denn nur dank des Einsatzes der innovativen Transporttechnologie von Goldhofer konnte in der 2,5-Millionen-Stadt Nagoya City ein komplizierter Brückenschluss am Higashi-Meihan-Highway realisiert werden. Dort musste am Autobahnkreisel Tenpaku ein 95 Meter langes und 545 Tonnen schweres Brückenstück in 30 Metern Höhe etappenweise über bereits bestehende Zubringerschleifen transportiert werden, um installiert werden zu können.

Das hohe Gewicht des Brückenstückes und der beengte Raum machten dabei einen Kraneinsatz völlig unmöglich. „Ohne die Goldhofer-Fahrzeuge hätten wir das Projekt gar nicht realisieren können“, erklärte der Projektleiter der ausführenden Central Nippon Expressway Company.

Jetzt übernimmt der Selbstfahrer die Abstützung der Brücke

Auf jedem Modul war ein 60 Tonnen schwerer Hubtisch angebracht, der die Brücke in 30 Metern Höhe stützte. Das Brückenteil wurde von jeweils zwei fahrbaren Hubtisch-Kombinationen so bewegt, dass die Brücke über die unter ihr liegenden Straßenabschnitte hinausragte. Die dritte Einheit nahm das Brückenteil dann auf der anderen Straßenseite entgegen.

Dies erforderte ein mehrfaches Rangieren der Fahrzeuge auf engstem Raum. Dabei sorgte die elektronische Vielweglenkung der Module dafür, dass präzise Manöver mit einem sehr geringen Arbeitsradius problemlos möglich waren.

Langsam rollt die Brücke bis zum nächsten Auflagepunkt

Nicht nur Präzision, sondern auch sehr viel Kraft war zudem nötig, um das Gewicht des gigantischen Betonteils zu bewegen. Die Fahrzeuge des Memminger Schwertransport-Spezialisten mussten neben den 545 Tonnen des Brückenabschnittes und den 60 Tonnen schweren Hubtischen auch das Gewicht der 50 Tonnen schweren Montageplattform tragen.

Der Selbstfahrer übergibt das Brückenteil auf der anderen Seite

Für den finalen Brückenschluss waren die Goldhofer-Module nur eine Stunde im Einsatz. Alles ging vollkommen problemlos über die Bühne. Wir sind stolz, an einem so großen und bedeutendem Bauvorhaben beteiligt zu sein und sehen dies als Anerkennung und Bestätigung unserer hochwertigen Produkte an“, erklärt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG.

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