14.03.2019

Deutz wächst rasant

Fette Zuwächse: Der Umsatz beläuft sich im Gesamtjahr auf 1.778,8 Millionen Euro, gut 20 Prozent mehr als im Vorjahr (1.479 Millionen Euro). Damit hat Deutz seine Prognose – über 1,6 Milliarden Euro – deutlich übertroffen. Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich 2018 mit 82 Millionen Euro mehr als verdoppelt mit plus 42,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert.

Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete der Konzern Bestellungen im Wert von 1.952,6 Millionen Euro. Dies sind 25,4 Prozent mehr als im Vorjahr (1.556,5 Millionen Euro). Dabei legten alle Off-Highway-Anwendungen wie auch das Servicegeschäft zu. Der Auftragsbestand belief sich zum Jahreswechsel auf 438,9 Millionen Euro, das ist ein fettes Plus von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert (271 Millionen Euro). Der Hersteller will in den kommenden Jahren jeweils eine Dividende von etwa 30 Prozent des Konzerngewinns ausschütten.
Dr.-Ing. Frank Hiller

„Das Geschäftsjahr 2018 war für Deutz sehr erfolgreich. Wir haben das Umsatzziel deutlich übertroffen und die Profitabilität signifikant gesteigert. Unsere E-Deutz-Strategie zeigt bereits erste Erfolge und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme zu werden“, erklärt Vorstandschef Frank Hiller.

Weiter sagt er: „Mit der neuen Drei-Säulen-Wachstumsstrategie in China stellen wir uns im größten Motorenmarkt der Welt gut auf. Für 2019 erwarten wir eine weitere Umsatzsteigerung sowie eine weitere Verbesserung der Profitabilität in Richtung unseres Mittelfristziels einer EBIT-Rendite vor Sondereffekten von sieben bis acht Prozent.“

Das Konzernergebnis ist allerdings um 48,6 Millionen Euro auf 69,9 Millionen Euro gesunken. Dies führte zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,58 Euro (2017: 0,98 Euro). Andersrum betrachtet: Bereinigt man das Konzernergebnis um die Sondereffekte des Vorjahres, die im Wesentlichen auf Immobilienverkäufe zurückzuführen waren und sich nach Steuern auf 85,5 Millionen Euro beliefen, hat es sich um 36,9 Millionen Euro erhöht.

Insgesamt rechnet das Management für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatzanstieg auf mehr als 1,8 Milliarden Euro. Positive Sondereffekte könnten sich in diesem Jahr durch die Zahlung der finalen Kaufpreisrate für den Standort Köln-Deutz ergeben: Das dürften so um die 50 Millionen sein.

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