12.02.2019

Manitou gönnt sich neues Werk für Arbeitsbühnen

Vorzeigefabrik geplant: Der französische Hersteller Manitou, gerade frisch mit einem Rekordumsatz von zwei Milliarden Euro gesegnet, will seine Kapazitäten kräftig hochfahren. Auf einem acht Hektar großen Grundstück soll auf 18.000 Quadratmetern ein neues Werk für die Fertigung von Arbeitsbühnen entstehen.

Derzeit platzt die Produktion hierfür aus allen Nähten. Vom Band laufen sollen dort vor allem Bühnen, die für den Export in die USA bestimmt sind. Den nordamerikanischen Markt will Manitou gerade verstärkt angehen.

Der Konzern, der für sich in Anspruch nimmt, jede siebte Arbeitsbühne weltweit stamme von ihm, wird 25 Millionen Euro in die neue Anlage investieren, die als Vorzeigefabrik konzipiert ist. Vorgesehen sind ein hoher Digitalisierungs- wie auch Automatisierungsgrad sowie eine verbesserte Arbeitsplatzergonomie. Der Bau soll bereits im April in Angriff genommen werden und im September 2020 fertiggestellt sein.
Manitou-Werk in Candé, 60 Kilometer nordöstlich von Nantes

In Candé besitzt der Konzern bereits ein 9.000 Quadratmeter umfassendes Werk mit 170 Angestellten und hundert Zeitarbeitern. Dort sollen künftig nur noch die Industriebühnen gefertigt werden, während die geländegängigen Fabrikate dann aus dem neuen Werk kommen werden. Letzten Endes wird es von Manitous Erfolg mit seinen Bühnenprodukten in den USA abhängen, wie stark das geplante Werk ausgelastet und wie stark es personell besetzt sein wird.

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