24.10.2018

bauma pusht Virtualienmarkt

Die 32. Ausgabe der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wirft ihre Schatten voraus. Sechs Monate vor dem Start der bauma am 8. April 2019 vermeldet die Messe München einen neuen Höchststand: Über 3.500 Aussteller aus 55 Ländern präsentieren sich – fast hundert mehr als noch bei der letzten Ausgabe 2016. Und die Macher haben ehrgeizige Ziele: Sie wollen erstmals die 600.000-Besuchermarke reißen. Das sollte im Prinzip gelingen, zumal letztes Mal 580.000 aufs Gelände strömten –zumindest solange kein unaussprechlicher Vulkan dazwischenfunkt…

Auch wenn das Messegelände im Münchner Osten auf 614.000 Quadratmeter ausgebaut wurde - räumlich stößt die größte Baumaschinenmesse weltweit schon lange an ihre Grenzen. Darum erweitert sie jetzt kurzerhand digital und will Ausstellern „eine Plattform bieten“. Neu sind die Angebote unter dem Namen „bauma plus“ wie eine Co-Working Area („bauma plus move“) oder eine Minifläche zur Präsentation von Firmen („bauma plus onsite“). So kann die Messe noch mehr Aussteller auf engstem Raum unterbringen.
Die bauma 2016 aus der Vogelperspektive

Mit der bauma 2019 wachsen wir über uns hinaus – auch digital“, sagt Messe-München-Chef Klaus Dittrich. Damit wird die Messe zum Virtualienmarkt.

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