30.11.2017

Liebherr bringt neue Teleskoplader-Reihe

Die Zusammenarbeit mit Claas trägt Früchte: Liebherr setzt seine Telestaplerreihe komplett neu auf. Acht Modelle, zwei Linien, 26 Varianten. Liebherr bringt im Laufe des Jahres 2018 acht neue Teleskopladermodelle in insgesamt 26 unterschiedlichen Varianten auf den Markt.

Die S-Klasse kommt: Die neuen Maschinenmit Hubhöhen von sechs bis zehn Meter werden in zwei Modell-Linien angeboten: zum einen Topmodelle mit dem Zusatz „S“ für harte Einsätze im Umschlag oder in der Fertigung, zum anderen die günstigen „Value“-Modelle für schlichtes Heben und Stapeln.
Liebherr-Teleskoplader TL 33-10: Neuentwicklung in der 10-Meter-Klasse

5 + 2 + 1: Ab Januar werden im Herstellwerk in Telfs in Tirol zunächst drei 7-Meter-Modelle mit 3,2, 3,6 und 4,1 Tonnen Traglast produziert, ein 6-Meter-Modell mit 3,5 Tonnen Kapazität und eine 10-Meter-Maschine mit 3,3 Tonnen Hubkraft. Im Jahresverlauf folgen zwei weitere 7-Meter-Modelle mit 4,6 und 5,5 Tonnen Traglast. Ein 9-Meter-Gerät, das sechs Tonnen wuppt, rundet das umfangreiche Portfolio ab – allerdings nur vorläufig. Denn dabei bleibt es nicht.

Zum Einsatz kommen Deutz-Dieselmotoren mit 3,6 Liter Hubraum und 74 bzw.100 kW sowie mit 4,1 Liter Hubraum mit 115 kW. Die Motoren erfüllen die Abgasnormen Stufe IV/Tier 4 final mittels Dieseloxidationskatalysator (DOC) und Selektiver Katalytischer Reduktion (SCR).
Der neue Liebherr-Teleskoplader TL 36-7 im Einsatz im Sägewerk

Die Teleskoplader mit 4,1 Liter Hubraum sind zusätzlich mit Dieselpartikelfilter ausgestattet, für die Motoren mit 3,6 Liter Hubraum wird dies ab Werk optional angeboten. Für andere, weniger regulierte Märkte folgen noch Telestapler in Abgasstufe IIIa. Beim Fahrantrieb vertraut Liebherr auf den bewährten Hydrostat, der eine maximale Zugkraft von bis zu 70 kN anbietet. Auf der Straße sind die Neuentwicklungen mit maximal 40 km/h unterwegs; alternativ sind auch Modelle mit maximal 20 oder 30 km/h zu haben.

Während die Value-Modelle eine überarbeitete Arbeitshydraulik aufweisen, punkten die höherklassigen S-Telestapler mit einer Hochleistungsarbeitshydraulik mit starker Load-Sensing-Pumpe und einem Steuerblock mit lastunabhängiger Durchflussverteilung. Das macht sie dynamischer und schneller als die günstigeren Pendants. Auch in der Steuerung gibt es Unterschiede: Die „S“-Klasse bekommt einen Multifunktions-Joystick spendiert, während die Value-Reihe mit 5-in-1-Joysticks vorliebnehmen muss.
So schaut die Kabine aus – und der Bediener aus ihr raus

Hintergrund
Im Sommer 2015 hatten Kramer und Claas ihre Kooperation bei Teleskopladern beendet und sich stattdessen auf OEM-Basis mit Liebherr zusammengetan. Liebherr will damit auch die Landwirtschaft als zusätzliche Zielgruppe gewinnen. Die ersten Teleskoplader werden im Januar 2018 an Claas geliefert.

Im März 2015 hat die Liebherr-Werk Telfs GmbH mit dem Claas-Konzern eine OEM-Partnerschaft geschlossen. Diese Kooperation sieht die Entwicklung, Produktion und Lieferung bedeutender Stückzahlen an Teleskopladern vor. Dadurch erschließt Liebherr neben den angestammten Zielsegmenten Bauwirtschaft und Industrie künftig zusätzliche Absatzpotentiale in der Landwirtschaft. Die ersten Teleskoplader werden im Januar 2018 an Claas geliefert.

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