16.11.2017

Bautätigkeit zieht weiter an

Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) bewerten ihre Geschäftslage weiter mit „gut“. Dies trifft vor allen Dingen auf den Wohnungsbau und den Straßen- und Tiefbau zu. Dagegen spreizt sich für den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Hochbau das Stimmungsbild weiter auf: Die Meldungen zu einer unbefriedigenden Lage haben hier weiter zugenommen, wenn sie auch noch nicht auf das Gesamturteil durchschlagen.

Die Nachfrageentwicklung bleibt überwiegend mit „unverändert“ und damit „gut“ bewertet. Die Auftragsbestände haben laut ZDB im Hochbau wieder etwas zugelegt von drei Monaten auf knapp 3,5 Monate. Im Tiefbau halten sie sich bei 2,5 Monaten. Die Auftragsbestände werden, bis auf den öffentlichen Hochbau, damit insgesamt als „ausreichend“ und im Wohnungsbau sogar „groß“ beschrieben. Die Bautätigkeit insgesamt hat gegenüber dem Vormonat nochmal angezogen. Dies betrifft vor allen Dingen den Wohnungsbau und den gewerblichen Hochbau, meldet der Verband.

Die Kapazitätsauslastung bleibt mit ca. 75 Prozent im Hochbau und mit gut 70 Prozent im Tiefbau hoch.

Das nasse und durch Stürme gekennzeichnete Wetter im Oktober habe sich bei den Meldungen zu Baubehinderungen niedergeschlagen; aber die Bautätigkeit insgesamt nicht gezeichnet. Der Fachkräftemangel bleibt nach wie vor ausgeprägt. Die gute Auslastung der Branche hat zudem offensichtlich nicht dazu geführt, dass sich das Zahlungsverhalten der Auftraggeber verbessert hat. Investiert wird weiterhin kräftig.

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