24.05.2017

Kran touchiert Hochspannungsleitung

Bei Bauarbeiten auf der A7 ganz im Norden, bei Quickborn in Schleswig-Holstein, ist ein Arbeiter durch einen Stromschlag ums Leben gekommen. Beim Aufbau des Mobilkrans passierte ein Fehler: Der Ausleger touchierte eine Hochspannungsleitung. Die Leitung führt eine Stromspannung von 110.000 Volt, dies entspricht in etwa dem 480-fachen des normalen Haushaltsstroms. Ein Arbeiter zahlte mit dem Leben.

Bauarbeiter brachten den leblosen Kollegen zunächst aus dem Gefahrenbereich und begannen sofort mit der Wiederbelebung, bis der Rettungsdienst eintraf. Dieser führte die Reanimation fort, selbst auf dem Weg ins Krankenhaus. Letztlich ohne Erfolg; der Mann starb.
Die Unfallstelle (Foto: Feuerwehr Pinneberg)

Im Motorraum des Mobilkrans war ein Feuer ausgebrochen, das die Bauarbeiter bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht hatten. Weitere Löscharbeiten konnten laut Feuerwehr innerhalb des Gefahrenbereichs nicht durchgeführt werden; schließlich erlosch das Feuer von selbst.

Anschließend wurde der Kran geborgen, nachdem die Leitung spannungsfrei geschaltet worden war. Über 50 Einsatzkräfte waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag stundenlang vor Ort tätig.

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