19.04.2017

Erst Schlitten, dann Kran

Eine 53 Meter lange Eisenbahnbrücke mit einem Gewicht von 280 Tonnen galt es im niedersächsischen Bremervörde einzuheben. Das Stahl- und Brückenbau-Unternehmen Niesky beauftragte Wagenborg damit, hierfür die optimale Lösung zu konzipieren und auch durchzuführen.
Die Eisenbahnbrücke wurde zunächst auf den Schlitten bewegt

Die Lösung: Ein kombinierter Einsatz eines 400-Tonnen-Raupenkrans mit einem 60 Meter langen Schlittsystem und einem Set von hydraulischen Kletterpressen.
Der Raupenkran nahm dann die Last auf

Mithilfe des Schlittsystems wurde die Stahlbrücke so weit wie möglich von der einen zur anderen Uferseite über den Kanal verfahren, bis unter den Haken des auf der anderen Seite platzierten Raupenkrans. Sobald die Brücke auf horizontaler Ebene weit genug positioniert war, konnte sie auf den Kletterpressen ruhen und das Schlittsystem entfernt werden.
Und weiter ging es über den Fluss

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