05.03.2017

Kraneinsatz an der Kanalisation

Im Freiburger Stadtteil Stühlinger hat vor kurzem ein All-Terrain-Kran am Neubau der Kanalisation mitgewirkt. Der Liebherr LTM 1130-5.1 aus der Flotte des französischen Kranvermieters Mediaco nahm sich der Sache an. An einem frostigen Februarmorgen ging es bei nasskalter Witterung darum, ein 27 Tonnen schweres Bauteil in eine Grube einzuheben an der Kreuzung Ferdinand-Weiß-Straße/Fehrenbachallee.

AUf dem Auflieger liegen die Gegengewichte bereit

Der schicke Betonklotz rechts muss an den Haken genommen, angehoben, um einige Meter bewegt und dann in die Baugrube abgelassen werden

Es handelt sich um eine „Kreuzung“ für die Kanalisation

Schauplatz des Einsatzes ist die Kreuzung Ferdinand-Weiß-Straße/Fehrenbachallee

In dem Bereich wird bereits seit Monaten gearbeitet, um die Kanalisation in der Fehrenbachallee zu erneuern. An der Straße entsteht einige Hundert Meter weiter nördlich derzeit Freiburgs neues ovales Riesenrathaus. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten an Kanal und Straße abgeschlossen sein; der Rathausbau liegt bereits um ein Jahr über Plan...
Der LTM 1130-5.1 wird gerüstet

Der 5-Achs-Mobilkran kann bis zu 130 Tonnen heben

Eng ging es zu: Schon beim Ausfahren des Auslegers musste der Kranfahrer aufpassen, nicht zu nahe an die Äste zu kommen, auch Straßenschilder und Laternen machten den Einsatz nicht einfacher

Nach und nach wird der Kran mit gut 35 Tonnen Ballast gerüstet

Hier wird eines der beiden seitlichen Kontergewichte à 6,35 Tonnen installiert

Jetzt wird noch das Seil gewechselt

Die Schlingen werden an dem Betonwürfel eingehängt

Und die Last wird langsam angehoben

Und hoch damit!

Zaungäste gab es einige

Einer der Arbeiter führt die Last in Richtung Grube

27 Tonnen hat der Kran am Haken

Jetzt muss nur noch abgelassen und eingepasst werden – eigentlich

Der Kranführer beonachtet gespannt, ob das 27 Tonne schwere Bauteil passt oder nicht

Sitzt, wackelt und hat keine Luft

Auch mit vereinten Kräften will das Kanalisationselement nicht hineinpassen

Bauleiter Thomas Wehrle is not amused

Also muss das Ganze nochmal raus, kurz nachgebaggert werden – und wieder rein. Dann sitzt es.

„Es hat im Grunde genommen nur ein Zentimeter gefehlt“, resümiert Thomas Wehrle lachend, der die Oberbauleitung bei Pontiggia innehat. Im zweiten Anlauf, der ohnehin nur wenige Minuten in Anspruch nahm, ist alles erledigt. Die durchgefrorenen Zaungäste machen sich nach anderthalb Stunden wieder auf den Weg, während der Kran wieder abgerüstet wird.

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