20.01.2017

Alarm am Kran

Am Mittwochabend wurden am Bahnhof St. Gallen Einsatzkräfte en masse aufgeboten, nachdem ein offensichtlich lebensmüder Mann auf einen Kran geklettert war und damit gedroht hatte, sich herunterzustürzen. In der Dämmerung, gegen 17 Uhr, muss der 38-Jährige den Kran erklommen haben. Kurz darauf ging der Alarm bei der Polizei ein.

Die Ordnungshüter versuchten, mit dem Mann in Kontakt zu kommen und ihn von seinem tödlichen Vorhaben abzubringen. Ein speziell geschultes Verhandlungsteam war vor Ort. Einer der Männer aus diesem Team gelangte per Feuerwehr-Hubretter hinauf und verhandelte stundenlang mit dem Mann. Gegen 20 Uhr dann die Entwarnung: Der Krankletterer ließ sich dazu überreden, wieder herunterzukommen.

Persönliche Probleme sind der Hintergrund dieser Verzweiflungstat, wie der Verhandlungsführer gegenüber dem Schweizer Magazin „20 Minuten“ sagte: „Er befürchtete, dass er und seine Familie ihren Aufenthaltsstatus verlieren würden und die Schweiz verlassen müssten. Er war der Meinung, dass er sich diesbezüglich in einer ausweglosen Situation befände.“

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