21.12.2016

29 Wikinger in 12 Monaten

Für das Projekt Wikinger OWF hat der britische Schwerlastspezialist ALE in Ferrol und Cádiz eine Reihe von Dienstleistungen erbracht. Nach gut einem Jahr ist das Ganze seitens ALE diesen Monat abgeschlossen worden. Im Grunde ging es darum, Jackets – riesige vierbeinige Stahlplattformen für Offshore-Windkraftanlagen – erstens zu wiegen, zweitens zu transportieren und drittens wieder abzuladen. Das Gewicht lag jeweils zwischen 625 und 650 Tonnen.

Im Dezember 2015 hatte ALE mit dem Projekt begonnen. Zwölf Stahlkonstruktionen mussten gewogen, aber 29 solcher Jackets mussten zweimal innerhalb der Navantia Fene-Werft transportiert und am Ende (einmal) entladen werden. Dabei setzte ALE auf selbstfahrende Modultransporter (SPMT) und einen 1.600-Tonnen-Raupenkran CC 8800-1.
Ein Jacket bringt es auf 625 bis 650 Tonnen

ALE-Projektleiter Hussam Kasis erläutert: „Um den Zeitplan des Kunden einzuhalten, haben wir auf eine neue Technik beim Befestigen der Last am und beim Lösen der Last vom Kran gesetzt. Das Ergebnis: Wir haben es geschafft, pro Entladevorgang drei Stunden einzusparen und haben dafür nur jeweils neun Stunden benötigt. Es war eines der größten Projekte in diesem Jahr für ALE – und eines der interessantesten.“

Die Jackets sind zusammen mit vielen anderen Komponenten Teil des Offshore-Windparks Wikinger in der deutschen Ostsee. Er soll einmal 350.000 deutsche Haushalte mit Strom versorgen.
Die Menschen nehmen sich im Vergleich dazu winzig aus

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