20.09.2016

Hiab zieht zwei Trümpfe aus dem Ärmel

Der schwedische Ladekranhersteller Hiab präsentiert auf der IAA in Hannover zwei neue Funktionen für die Kranmontage und -bedienung: Die heißen Frame Works und CTC. Mehr dazu erfahren Sie vom 22. bis 29. September 2016 vor Ort auf der Messe, wo die Weltpremiere stattfindet, oder eben hier.

Frame Works ist ein modulares System, durch das der Kunde einen vorgefertigten, montagefertigen Unterrahmen erhält, der mit dem gewählten LKW übereinstimmt. Das patentierte Komplettpaket mit Pumpe, Tank und separater Abstützung bietet eine standardisierte Lösung für Unterrahmen von Schwerlastkranen.

„Mit Frame Works lässt sich die Montagezeit um bis zu 75 Prozent verkürzen. Das bedeutet: Der Kran ist viel schneller einsatzbereit – ein großer Vorteil für Monteure, Karosseriebauer und unsere Endkunden“, schwärmt Marcel Boxem, Direktor Schwerlastkrane bei Hiab.
Hiab bringt Frameworks als Innovation zur IAA Nutzfahrzeuge heraus

Das neue Montagepaket ist ein vollständig verschraubtes System, für das vorab Belastungsberechnungen durchgeführt wurden. „Praktisch jeder könnte den Kran sicher und schnell montieren“, meint Boxem. Derzeit ist das modulare System für verschiedene Modelle der Hiab-Schwerlastkrane und für die LKW-Marken Volvo, Renault, Scania und DAF erhältlich.

Jetzt zum CTC: Eine neue Softwarefunktion des Herstellers heißt CTC, das steht für Crane Tip Control, also Kranspitzensteuerung. Sie ist Teil der HiPro-Steuerungssoftware und soll die Bedienung von Ladekranen erleichtern. Mit der CTC-Funktion steuert der Kranführer das Verhalten der Kranspitze insgesamt anstelle der einzelnen Kranfunktionen wie Schwenkfunktion, Hubarm, Knickarm, Ausschübe. Der Kran wird praktisch mit nur drei Hebeln gesteuert – Schwenken, horizontale Bewegung und vertikale Bewegung.

„Bei der Entwicklung von CTC spielten die Wünsche unserer Kunden eine zentrale Rolle. Sie wünschten sich ein System zur Bewegung der Kranspitze entlang einer idealen vertikalen Bahn ohne Unterstützung durch eine Winde – eine Funktion, die dem Kranführer bislang ein hohes Maß an Können und Präzision abverlangte“, erklärt Marcus Rösth, Manager Control Systems.

Der Kranführer kann die Funktion mit einer Taste an der Kransteuerung nach Belieben ein- und ausschalten. Der Kran wechselt verzögerungsfrei zwischen CTC und normaler Kranbedienung. „Mit CTC wird die Kranbedienung einfacher und effizienter. Für den Kranführer bedeutet CTC mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Außerdem kann er damit hochkomplexe Hebearbeiten bewältigen und mehr Lasten pro Tag schaffen“, verspricht Rösth.

Wie das funktioniert, zeigt Hiab in folgendem Video:

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