30.08.2016

Kranführer aus 40 Metern gerettet

Auf einer Baustelle im Zürcher Norden ist einem Kranführer am Montagmittag dermaßen schlecht gewesen, dass er nicht mehr aus eigener Kraft vom Kran herunterkommen konnte. Seine Krankabine befand sich in etwa 40 Metern Höhe, berichtet die Polizei. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Doch die Feuerwehrleute sahen ein Problem: Wegen der beengten Platzverhältnisse auf der Baustelle im Kreis 11 konnten sie keinen Hubretter einsetzen, sondern mussten speziell ausgebildete Höhenretter der Berufsfeuerwehr herbeirufen.

Bei der Rettung im Hängesitz seilte sich ein Höhenretter zusammen mit dem Patienten vom Kranausleger aus ab, wobei beide von Kollegen der Berufsfeuerwehr gesichert wurden. Danach wurde der Kranführer vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und für weitere Abklärungen ins Krankenhaus gebracht.
(Symbolbild)

Zürich, mit Abstand die größte Schweizer Stadt, ist in zwölf Kreise unterteilt. Der Kreis 11 ist der nördlichste und zugleich der bevölkerungsreichste Stadtkreis der Metropole. Er umfasst die eingemeindeten Quartiere Oerlikon, Seebach und Affoltern.

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