29.08.2016

Russisch' Quartett

Der Moskauer Kranvermieter Topkran hat nun vier weitere Raupenkrane von Liebherr erhalten. Ein neuer 350-Tonner vom Typ LR 1350/1 ist das letzte Gerät dieses Raupenquartetts, welche alle in der ersten Jahreshälfte 2016 ausgeliefert wurden. Topkran betreibt bereits zehn Liebherr-Raupenkrane und 15 Mobilkrane aus Ehingen.

Zu dem Paket gehört ein 750 Tonnen LR 1750, der – zusammen mit einem weiteren LR 1750, den Topkran schon seit mehreren Jahren betreibt – der größte Kran des Unternehmens ist, zwei LR 1350/1 mit 350 Tonnen Tragkraft und ein Teleskopraupenkran LR 1100, der bis zu hundert Tonnen hebt.
(v.l.) Volker Ostenried, Jurij Lavotschnik und Vladimir Maier von Liebherr, Vitalij Laptev, Karen Mkhitaryan und Grigory Grigorjan von Topkran, mit Mario Trunzer von Liebherr Ehingen und Topkrans Oleg Orlov sowie Georg Huber von Liebherr Ehingen

Topkran kann eine gute Auftragslage vermelden – trotz schwieriger Rahmenbedingungen. So verteuert der schwache Rubel Produkte und Finanzierungen, und niedrige Rohstoffpreise wie auch Sanktionen erschweren dem Kranvermieter das Geschäft. Nichtsdestotrotz entschied sich der Betrieb dafür, zusätzliche Krane zu beschaffen. Eingesetzt werden sollen sie zum Beispiel beim Bau von Fußballstadien für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Der Ersteinsatz des neuen LR 1350/1 erfolgt im Stadion in Wolgograd, wo auch schon der LR 1750 arbeitet.

Karen Mkhitaryan, Mitgründer des 2005 gegründeten Unternehmens, gibt zu Protokoll: „Trotz der Schwierigkeiten blicken wir hoffnungsvoll in die Zukunft und freuen uns, mit Liebherr als Partner arbeiten zu können. Liebherr versteht vom Geschäft mehr als andere.“

Liebherr verbindet mit Russland eine lange und erfolgreiche Geschichte. Großaufträge über enorme Stückzahlen von Fahrzeugkranen bereits in den Anfangsjahren waren für den Hersteller wichtige Meilensteine für die Entwicklung des Mobilkranwerks in Ehingen. Zur Betreuung seiner rund 1.800 Fahrzeugkrane, die in Russland betrieben werden, unterhält Liebherr eine eigene Serviceorganisation. In Odinzovo bei Moskau betreibt der Hersteller seit einigen Jahren ein Reparatur- und Servicezentrum für Fahrzeugkrane und Baumaschinen mit eigenem Ersatzteillager.

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