18.07.2016

Manitowoc enthüllt neues Produktprüfzentrum

Das neue Testgelände

Manitowoc hat am Freitag und Samstag sein neues, hochmodernes Produktprüfzentrum (Product Verification Center; kurz PVC) im niedersächsischen Wilhelmshaven enthüllt – nur ein Jahr, nachdem das Unternehmen seine Pläne zum Bau dieser Anlage [[link: http://www.vertikal.net/de/news/artikel/23398/ ]]bekanntgegeben hatte, und damit ein bisschen früher als ursprünglich gedacht.
Manitowocs neues Produktprüfzentrum

Das PVC soll ein noch höheres Qualitäts- und Zuverlässigkeitsniveau für alle AT-Krane des Unternehmens sicherstellen. Liebherr muss sich warm anziehen, wenn man die Worte Klaus Kröppels hört: „Dieses neue PVC wird ein Schlüsselfaktor für die Sicherstellung eines beispiellosen Qualitäts- und Zuverlässigkeitsniveaus sein“, so der Vice President Vertrieb für Europa und Afrika. „Indem wir die Prototypenerprobungen von den Tests der Serienproduktion trennen, sparen wir Zeit und beschleunigen die Markteinführung“, erklärt Andreas Cremer, globaler Produktleiter für AT-Krane.
Eines der Testfelder

Das PVC umfasst vier Testfelder, auf denen die Mitarbeiter die Leistung eines Krans eingehender prüfen und analysieren können. Eine neue Salzsprühkabine soll dabei helfen, die Korrosionsbeständigkeit einzelner Bauteile einfacher untersuchen zu können. Außerdem lassen sich auf mehreren Prüfständen bestimmte Komponenten wie Drehkränze und Antriebswellen durchtesten. Das ermöglicht im besten Fall den direkten Vergleich von Bauteilen unterschiedlicher Lieferanten.

Was das Ganze beschleunigt, ist, dass die Anlage rund um die Uhr läuft, und das ganz von alleine, also automatisch. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Damit könnte Manitowoc die Produktentwicklung für Neukonstruktionen beschleunigen. Außerdem hofft der Hersteller, damit die Zahl der Garantiefälle und auch Betriebsunterbrechungen am Einsatzort senken zu können.
Die Salzsprühkammer ermöglicht die Prüfung auf Korrosionsbeständigkeit

Geleitet wird das neue Center von Malte Braunschweig, der sagt: „Der eigentliche Vorteil dieser Anlage – abgesehen von den Korrosionstests, den Hydraulikprüfständen und den anderen Prüfgeräten direkt vor Ort – besteht darin, dass wir jetzt nicht nur schneller auf sich verändernde Marktanforderungen reagieren und kürzere Lieferzeiten unterstützen, sondern auch höhere Investitionsrenditen für unsere Kunden gewährleisten können.“

Für die nahe Zukunft sind der Bau einer Rundstrecke für die Fahrerprobung und sowie ein Testhügel mit einer Steigung von 15 bis 25 Prozent für Anfahrversuche vorgesehen.

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