25.02.2016

Bauwirtschaft platzt vor Zuversicht

Nach einem Umsatzplus von 1,6 Prozent im Jahr 2015 erwartet die deutsche Bauwirtschaft ein neuerliches größeres Plus von 2,5 Prozent. Der Zuwachs legt also um mehr als ein Drittel zu, sodass am Ende ein Umsatz von 234,7 Milliarden erzielt werden soll, so die Bundesvereinigung Bauwirtschaft.

Deren Vorsitzender Karl-Heinz Schneider sagte am Donnerstag in Berlin: „Die Bauunternehmen sind in gut das Jahr 2016 gestartet. Das dritte Jahr in Folge lässt die milde Witterung das durchgehende Arbeiten zu. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind zum Jahresbeginn auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Dabei ist die rege Nachfrage im Wohnungsbau eine maßgebliche Stütze für die Baukonjunktur.“
Karl-Heinz Schneider

Im Bauhauptgewerbe setzt die Neubautätigkeit im Wohnungsbau weiter entscheidende Impulse. Seit fünf Jahren verzeichnet die Bauwirtschaft hier eine steigende Nachfrage. Schneider begrüßte den von der Bundesregierung aktuell vorgelegten Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus. Gleichzeitig forderte er weitere Anstrengungen zur Beschleunigung von Investitionen in den Wohnungsbau.

Während die Bundesvereinigung Bauwirtschaft für den Wirtschaftsbau gleichbleibende Investitionen erwartet, sollen die Investitionen im öffentlichen Bau noch einmal kräftig steigen, und zwar um drei Prozent auf 88 Milliarden Euro. Ordentliche bis kräftige Umsatzzuwächse gebe es auch bei Umbauten und Sanierungen, so der Verbandschef.

Karl-Heinz Schneider erklärte abschließend zur Flüchtlingspolitik: „Das Handwerk hat traditionell eine hohe Integrationsleistung, und so sehen wir auch in der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt eine Chance für die Branche.“

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