24.02.2016

„Platten ansaugen, Luft raus und verlegen“

Sieg genossen: Was nach Sportleralltag klingt, war es zumindest für den Teleskoplader aus der Dornseiff-Mietflotte ganz und gar nicht. Der Merlo Roto 4030 MCSS begab sich ins Flussbett, um einen neuen Uferweg anzulegen und dort Betonplatten zu verlegen. Auf einem Kilometer bewegte sich der 19 Tonnen schwere Telestapler mit dem drehbaren Oberwagen durch das – zugegebenermaßen seichte – Flusswasser, um Betonplatten von je circa zwei Tonnen Gewicht zu montieren.
Die mit dem Umbau beauftragte ARGE holte sich für die Plattenverlegung zum Befestigen des Ufers den Systemlift-Partner Dornseiff an Bord

Christian Bieler, Kundenberater und Trainer bei Dornseiff, berichtet von seinem Einsatz: „Einen Kilometer manövrierte ich den Roto auf Rädern durch das Flussbett. Unter der Brücke nahm er am Geräteträger den vom Bagger runtergelassenen Lastgalgen mit Vakuumsaugern auf. Zwei Tage lang hieß es: Platten per Motor ansaugen, Luft raus und verlegen.“
Mit Lastgalgen und Saugluft ging es an die Arbeit

Bekommt man da nicht nasse Füße? Bieler nur trocken: „Auf dem Boden der Sieg liegen Pflastersteine, das konnten wir glücklicherweise in Dokumenten prüfen. Ich bewegte mich auf dem Roto sicher durch das Becken. Nur einen Moment war ich in einer Senke kurz abgesackt und fuhr mich auf dem Grund fest. Schnell Fahrwerk anders eingestellt, schon ging es wieder raus.“

Im Siegtaumel erlebte Bieler beim Merlo Roto die Endlosdrehung des Oberwagens, seine vier Tonnen Hubkraft, den 30-Meter-Teleskoparm, die feinfühlige hydraulische Lenkung mit drei Lenkungsarten, den permanenten Allradantrieb und die kontinuierliche Standsicherheitskontrolle als besonders wertvoll.
Dabei ging es manchmal recht beengt zu

Die Firmengruppe Dornseiff mit Sitz in Burbach in Nordrhein-Westfalen ist aktiv im Bereich Kran, Transport und Schwerlast wie auch in der Vermietung von Arbeitsbühnen und Teleskopstaplern. Mit über 150 Mitarbeitern betreibt die Gruppe knapp 50 Autokrane bis zum 500-Tonner, gut 20 Transportfahrzeuge sowie 200 Bühnen und Stapler.

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