15.02.2016

Saller segelt im Wind

Fünf Wochen, fünf Windräder: Der LTM 1750-9.1, den die Firma Kran Saller im Herbst 2014 übernommen hatte, hat vor kurzem einen Quasi-Auslandseinsatz erfolgreich hinter sich gebracht. Vom bayrischen Deggendorf ging es weit hinauf längs durch Deutschland, fast bis an die dänische Grenze.

Im nordfriesischen Dagebüll hat der 750-Tonner fünf Wochen lang fünf Windkraftanlagen des Herstellers Senvion mit je 3,4 Megawatt Leistung in einem Windpark aufgebaut. Bei jeder Anlage waren sieben Komponenten zu montieren.
Der Liebherr LTM 1750-9.1 montiert den Flügelstern auf 80 Meter Nabenhöhe

Das schwerste Teil war mit 61 Tonnen Nettogewicht der Flügelstern, der auf einer Nabenhöhe von 80 Metern montiert werden musste. Der LTM 1750-9.1 hob diese Last auf eine Hakenhöhe von 90 Metern bei 20,5 Meter Ausladung. Dazu war der 750-Tonnen-Mobilkran mit Teleskopauslegerabspannung, 15-Meter-Teleskopauslegerverlängerung V2 und 35-Meter-Wippspitze sowie mit 144 Tonnen Ballast aufgerüstet worden.

Der 750-Tonner löst dem Hersteller zufolge bei solchen Arbeiten immer mehr den legendären Liebherr-Gittermast-Autokran LG 1550 ab, der früher und teilweise auch noch heute solche und ähnliche Anlagen montiert beziehungsweise demontiert hat. Und warum? Saller nennt als Grund das wirtschaftlichere Betreiben beim Verfahren und Umsetzen des neuen LTM 1750-9.1.
Als Hilfskran kommt ein LTM 1200/1 zum Einsatz

Kran Saller, 1959 gegründet, ist eines der führenden Schwerlastunternehmen im ostbayerischen Raum. Saller betreibt derzeit 29 Mobilkrane.

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