25.11.2015

Erfolg am Golf

Terex Port Solutions (TPS) hat von einer irakischen Tochtergesellschaft von International Container Terminal Services, kurz ICTSI, einen Auftrag über zwei Containerbrücken (STS) sowie drei gummibereifte Containerstapelkrane (RTG) erhalten. Der Auftrag beinhaltet auch umfassende Serviceleistungen. Bislang hat TPS insgesamt zwei Dutzend RTG an drei verschiedene Terminals auf Madagaskar, den Philippinen und in Brasilien geliefert, die von ICTSI betrieben werden.

Die neuen Krane sind für das Basra Gateway Terminal im Hafen von Umm Qasr bestimmt und werden im zweiten Quartal 2016 an ICTSI für den kommerziellen Betrieb übergeben. Der Hafen an der Golfküste ist als einziger Tiefwasserhafen des Landes der Hauptumschlagplatz für den Handel im Irak.
Drei solcher gummibereifter Containerstapelkrane (RTG) von Terex gehen nach Basra

Die beiden vollelektrischen und daher umweltfreundlichen Containerbrücken werden überwiegend zum Laden und Löschen von Containern an Feederschiffen eingesetzt. Sie sind in Monobox-Konstruktion mit selbstfahrender Laufkatze ausgeführt und bieten eine Tragfähigkeit bis zu 41 Tonnen unter Spreader. Die STS sind für 42 Meter Ausladung konzipiert. Die Hubhöhe beträgt oberhalb der Kaikante 32 Meter und unterhalb der Kaikante 18 Meter.

Die drei RTG werden zur Bewirtschaftung des Containerlagers eingesetzt. Sie bieten eine maximale Tragfähigkeit von 41 Tonnen unter Spreader und können mit einer Hubhöhe bis zu 18,1 Metern unter Spreader 1 über 5 Standardcontainer stapeln. Dank der Spannweite von 23,5 Metern überbrücken sie sechs Containerreihen inklusive einer Be- und Entladespur für Terminal-Trucks oder LKW.

Im April 2014 unterzeichnete ICTSI einen Vertrag mit der General Company for Ports of Iraq mit dem Ziel, den Containerumschlag in Umm Qasr zu übernehmen und sukzessive auszubauen. „Wir freuen uns sehr, durch die Lieferung unserer Produkte an der Entwicklung und dem Ausbau dieses wichtigen Hafens teilhaben zu können und damit zu seiner Wettbewerbsfähigkeit beizutragen“, erklärt Maurizio Altieri, Geschäftsführer des chinesischen TPS-Werks in Xiamen, wo die insgesamt fünf Krane gefertigt werden.

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