13.07.2015

Nach durchzechter Nacht auf'n Kran

Ausgebüxt in Buxtehude: Der Samstagmorgen begann für eine Frau in Buxtehude auf ungewöhnliche Weise. Als sie aus dem Fenster sah, bemerkte sie, dass auf dem Kran nebenan, der auf dem Nachbargrundstück steht, jemand ist. Aber kein Kranführer, zumal auf der Baustelle an dem Tag offensichtlich kein Betrieb herrschte. Kurzentschlossen alarmierte sie die Polizei.
Mit Restalkohol auf den Kran? Keine gute Idee... (Bild: Polizei Stade)

Die Ordnungshüter stellten dann fest, dass sich tatsächlich ein Mann in der Krankabine in ca. 20 Meter Höhe befand. Feuerwehr und Rettungswagen wurden aktiviert. Nachdem die Feuerwehr mit dem großen Drehkran schon in Position war, bemerkte der Mann den Rummel weit unter sich. Offenbar war er auf dem Kran eingenickt und hatte dort seinen Rausch (zumindest teilweise) ausgeschlafen.
An die 30 Einsatzkräfte waren vor Ort (Bild: Polizei Stade)

Der 31-jährige Mann aus Hannover, der in seiner Heimatstadt Buxtehude bei Freunden zu Besuch war, konnte alleine vom Kran herunterklettern und wurde von der Polizei in Empfang genommen. Die Kreisstraße musste während der Aktion kurzzeitig gesperrt werden. Der junge Mann hatte nach durchzechter Nacht wohl die Aussicht genießen wollen und war dort oben eingeschlafen. Ein Alkoholtest ergab, dass der Krankletterer am Morgen immer noch deutlich unter Alkoholeinfluss stand.

Knapp 30 Helfer konnten daraufhin wieder abziehen. Nur die Kosten für den Einsatz werden wohl an dem 31-Jährigen hängenblieben, wie es im Polizeibericht heißt: „Der Mann wird sich sicher auf Kosten von mehreren hundert Euro einstellen müssen, die er durch sein leichtsinniges Tun verursacht hat.“
Der 31- Jährige klettert schließlich vom Kran herunter (Bild: Polizei Stade)

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