11.06.2015

Bautätigkeit legt weiter zu

„Gestiegene Bautätigkeit bei verhaltenem Beschäftigungsaufbau“ – auf diesen Nenner bringt der ZDB (Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes) seine monatliche Konjunkturumfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen im Mai 2015. Sie bestätigt im Wesentlichen den Trend des Vormonats.

Die Lagebeurteilung zum Wirtschaftsbau, öffentlichen Hochbau und Straßenbau sowie dem sonstigen Tiefbau haben sich weiter aufgehellt. Im Wohnungsbau hält die Beurteilung das bereits erreichte hohe Niveau. Die Gesamtbeurteilung reicht damit fast an das Niveau aus dem Vorjahr, so der ZDB.

Zur weiteren Stimmungsaufhellung habe die gestiegene Bautätigkeit beigetragen, die insbesondere für den Wirtschaftsbau und Wohnungsbau gemeldet wurde. Die erhöhte Produktion wurde allerdings nicht von entsprechenden Neueinstellungen begleitet. Die Unternehmen verzeichnen so gut wie gleich viele Beschäftigte wie zuvor. Die üblicherweise saisontypisch anziehende Beschäftigung fiel damit weitgehend aus.

Die Geräteauslastung ist im Hochbau auf 72 Prozent (Vormonat 70 Prozent) und im Tiefbau auf 65 Prozent (Vormonat 60 Prozent) gestiegen. Die Auftragsbestände halten bei gestiegener Produktion die Reichweite; im Hochbau bei 2,6 Monaten und im Tiefbau bei 2 Monaten.

Die Investitionstätigkeit bleibt rege, wenn sie auch überwiegend in Ersatzbeschaffungen mündet, berichtet der Verband. Die Facharbeitergewinnung bleibe für die Bauunternehmen jedoch eine Herausforderung.

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