10.02.2015

Manitowoc einigt sich mit Icahn

Manitowoc hat eine Einigung mit dem Minderheitsaktionär Carl Icahn erzielt, wie die geplante Trennung von Gastrotechnik und Krangeschäft ablaufen soll. Ende Januar hatte der US-Konzern die Spaltung angekündigt, nachdem Icahn zuvor ein 7,7-Prozent-Aktienpaket am Unternehmen erworben hatte.

Der Vereinbarung zufolge soll die Gastrosparte (Foodservice) ausgegliedert werden. Icahn wird das Recht eingeräumt, je einen Direktor für den Manitowoc-Aufsichtsrat sowie das Board der Food-Sparte zu ernennen. Dafür, so die Abmachung, stimmt er für die Kandidaten, die Manitowoc aufstellt. Die Wahl soll auf der Jahreshauptversammlung in diesem Jahr erfolgen.

Viele weitere Einzelheiten haben beide Parteien ebenso in der Vereinbarung geregelt. Manitowoc-Boss Glenn Tellock ist sich sicher: „Wir glauben, dass die heute verlautbarte Erklärung im besten Interesse des Unternehmens, seiner Anteilseigner sowie künftiger Investoren für die Gastrosparte ist. Wir blicken zudem voraus und freuen uns auf die neuen Aufsichtsratsmitglieder von Mr. Icahn. Wir sind davon überzeugt, dass sie uns voranbringen und wollen konstruktiv miteinander zusammenarbeiten.“

Icahn fügt hinzu: „Wir glauben fest daran, dass die Trennung beider Geschäftsbereiche zwei stärkere, besser geführte Unternehmen hervorbringt und dass der Shareholder Value stark sreigen wird dank dieser Vereinbarung.“

In einem Jahr, im 1. Quartal 2016, soll die Trennung vollzogen sein.

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