14.01.2015

Leuchtendes Vorbild

Ein selten unkluges Beispiel für riskantes Arbeiten in der Höhe hat einer unserer Leser in den Niederlanden festgehalten: Um an ein Fallrohr heranzukommen, hat sich der Mann im Bild ein gut abgenutztes Holzbrett geschnappt und dieses zwischen einer Klappleiter auf einem Balkon und einer Straßenlaterne platziert. Obendrein ist die Laterne an der Wand befestigt!

Die Chancen, dass das Brett bricht oder die Licht abkracht, sind sehr hoch. Ganz abgesehen davon, dass unser Handwerker ausrutschen oder in die Luft treten könnte. Halt hat er ja nirgends, kein Geländer, nichts. Eine kleine Bewegung könnte schon ausreichen, um den Mann der Schwerkraft zu überantworten.

Auch wenn das Bild keine genauen Rückschlüsse über die Höhe des Arbeitseinsatzes zulässt, so kann man doch vermuten, dass es um einen Einsatz in vier bis sechs Meter Höhe geht. Immerhin hat sich der eifrige Risiko-Bastler die Mühe gemacht, rechts noch ein Stückchen Holz unterzulegen, damit sein „Arbeitsplatz“ eben ist...

Da geht dem einen oder anderen sicher ein Licht auf.

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