09.12.2014

Das war knapp!

Beinahe wäre in Lübeck ein Turmdrehkran umgestürzt. Der etwa 20 bis 30 Meter hohe Baukran ist am Montagmorgen nach einem Wasserrohrbruch heftig unterspült worden, sodass seine Standsicherheit nicht mehr gegeben war und der Kran umzukippen drohte. Er wäre sonst auf ein Eckhaus gestürzt, heißt es. 15 Bewohner wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Daher wurde ein Mobilkran auf die Baustelle beordert, um den Kran zu sichern. Anschließend wurde der Turmdreher demontiert. Heute soll er wieder neu errichtet werden. Für die Bewohner gab es auch schnell Entwarnung: Sie konnten nach drei Stunden wieder in ihre Bleibe zurückkehren.

Das Wasserrohr war direkt neben dem Kran zerborsten, nur einen halben Meter weiter. Warum das passiert ist, ist unklar. Das Wasser ließ man ungehindert weiter laufen, statt den Hahn abzudrehen, damit der Kran nicht destabilisiert wurde.

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