04.11.2014

Kran für Achterbahn

Vom Kranpark in den Freizeitpark: Fast abgeschlossen ist der Bau eines 79 Meter hohen Turms, der künftig das Herzstück einer neuen Attraktion im Hansa-Park an der Ostseeküste sein wird. Kärnan, eine Achterbahn, die – so der Betreiber – mit 73 Metern Lifthill über Sohle eine der drei höchsten Achterbahnen Europas sein wird. Neudeutsch nennt sich das „Hyper-Coaster.“

Nicht ganz so hyperhoch musste der Turmdrehkran aufgebaut werden, um den Turm nach Helsingborger Vorbild zu errichten: Das Team der BKL Hannover konfigurierte dafür einen Liebherr 140 EC-H Litronic aus seinem Kranpark mit 85 Metern Hakenhöhe, 50 Metern Ausladung und sechs Tonnen maximaler Tragkraft.
Hoch hinaus wollen beide: der Kran wie auch der Park

Eine besondere Herausforderung bei der Montage des freistehenden Krans waren neben den speziellen Sicherheitsvorschriften im Erlebnispark die Witterungsverhältnisse am Meer. Reiner Dinse, Kundendienst- und Vermietungsleiter der BKL Hannover, erklärt: „Da die 18 LKW nur einzeln auf das Gelände einfahren konnten und der raue nordische Küstenwind oft kaum vorhersehbar auffrischt, arbeitete unser Montageteam eng mit der Baustellenleitung sowie den Fahrern zusammen, um eine größtmögliche Effizienz zu erreichen.“ Der Obendreher, der seit Juli in Sierksdorf arbeitete, wurde kürzlich demontiert.

Die neue Kärnar-Bahn wird dann in der Saison 2015 eröffnen. Hansa-Park-Geschäftsführer Andreas Leicht erklärt: „Mit der künftigen festen Fehmarnbeltquerung werden Deutschland und Skandinavien aus vielen guten Gründen nochmals enger zusammen wachsen. Einer davon ist unsere gemeinsame Geschichte. Warum also nicht auch eine gemeinsame Zukunft? Deshalb haben wir uns von Kärnan inspirieren lassen.“

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