28.10.2014

Manitowoc Cranes büßt an Umsatz ein

Manitowoc muss in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 8,5 Prozent hinnehmen. Steiler bergab ging es beim Gewinn.

In der Kransparte summieren sich die Umsätze in den ersten drei Quartalen auf 1,64 Milliarden Dollar (1,29 Milliarden Euro), das sind 8,5 Prozent weniger als noch vor Jahresfrist. Der Betriebsgewinn knickte um 28 Prozent ein auf 118,6 Millionen Dollar, umgerechnet 93,3 Millionen Euro.

Das 3. Quartal 2014 schließt der US-Kranhersteller mit einem Umsatzrückgang von 6,5 Prozent auf 569,2 Millionen Dollar (447,8 Millionen Euro) ab. Dem Unternehmen zufolge ist dies vor allem auf Rückgänge bei den LKW-Aufbaukranen und bei Rough-Terrain-Kranen zurückzuführen. Der Gewinn brach um 25 Prozent ein auf 41,6 Millionen Dollar (32,7 Millionen Euro).

Doch es gibt auch den einen oder anderen Lichtblick: Zum Quartalsende lag der Auftragsbestand im Kranbereich mit plus 26 Prozent substanziell höher als vor einem Jahr: Er beläuft sich auf umgerechnet 563 Millionen Euro.

Manitowoc als Ganzes – also Kran- und Gastrosparte – zeigte sich mehr oder weniger stabil mit einem geringen Umsatzminus von drei Prozent in den ersten neun Monaten auf 2,85 Milliarden US-Dollar; umgerechnet 2,24 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern ist allerdings ebenso rückläufig, und zwar um 20 Prozent auf jetzt 131 Millionen Dollar (103,6 Millionen Euro).

Manitowoc-CEO Glen Tellock meint: „Unsere Quartalszahlen spiegeln die veränderte Nachfragesituation in einer verunsicherten Weltwirtschaft wider.“ In derlei Zeiten sei es für den Konzern am besten, sich auf seine Stärken zu konzentrieren, auf diejenigen Geschäftsbereiche und Regionen, die man kontrollieren könne.

Tellock weiter: „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und stehen ein für Innovation, Produktqualität und Zuverlässigkeit, und zugleich betreiben wir schlanke Fertigung, Beschaffung und Kostensenkungsmaßnahmen im ganzen Unternehmen. Dieser Fokus wird Manitowoc letzten Endes für langfristiges Wachstum und Ertragskraft prädestinieren.“

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