10.10.2014

Manitowoc senkt Prognose

Manitowoc dämpft die Erwartungen und senkt seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr: Nun rechnet der amerikanische Konzern mit minimal geringerem Umsatz um die eine Milliarde Dollar, umgerechnet knapp 790 Millionen Euro. Bereits zum Halbjahr meldete Manitowoc einen Umsatzrückgang um zehn Prozent.

Beim Vorsteuergewinn im 3. Quartal geht das Unternehmen von einem Gewinneinbruch von 20 Prozent aus, sodass er sich etwa auf 90 Millionen Dollar belaufen dürfte. Das macht gut 70 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2014 soll der Umsatz laut Manitowoc nun zwischen fünf und neun Prozent unter dem von 2014 liegen. Damals beliefen sich die Umsätze auf 2,5 Milliarden US-Dollar.

Unternehmenschef Glen Tellock: „Unsere aktuellen Quartalszahlen leiden nach wie vor unter einer gebremsten Nachfrage, und das weltweit.“
Im Kransegment kommt die Schwäche beider Amerikas hinzu: weniger Verkäufe von Rough-Terrain- und LKW-Aufbaukranen in Nord- und schwache Nachfrage in Südamerika.

Tellock weiter: „Aufgrund dieser Resultate passen wir unsere Erwartungen für das Gesamtjahr für beide Sparten an, das Krangeschäft und die Gastrosparte. Wir sind auf lange Sicht weiterhin zuversichtlich, was die Stärke unseres Geschäfts angeht, einschließlich der kürzlich angekündigten erwarteten Kosteneinsparungen. Während wir weiterhin mit einem schwierigen und unsicheren Marktumfeld konfrontiert sind, konzentrieren wir uns auf die Märkte, in denen wir stark sind, um langfristig profitabel zu wachsen.“

In ein oder zwei Wochen werden die kompletten Zahlen bekannt gegeben.

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