16.07.2014

Schwimmkran reißt Überlandleitung runter

„In der Pressestelle der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland ging gegen 9.00 Uhr morgens plötzlich das Licht aus und die Bildschirme wurden schwarz“, berichten die Ordnungshüter. Kurz darauf erhielten sie die Meldung, dass es auf der Hunte im Hafen Oldenburg zu einem Schiffsunfall gekommen war.

Dort war ein Schimmkran mit einer 110.000-Volt-Hochspannungsleitung kollidiert. Der Ausleger des Krans, der auf einem Ponton stand, riss fast sämtiche Stromkabel einer Überlandleitung herunter. Die verbliebenen drei Kabel wurden bei der Kollision ebenfalls beschädigt. Der Gefahrenbereich wurde an beiden Ufern der Hunte weiträumig von der Polizei abgesperrt.
Bei 22.000 Haushalten war kurzzeitig der Strom weg, nachdem ein Raupenkran die Leitungen heruntergerissen hatte

Der Unfall sorgte für einen kurzfristigen Stromausfall bei über 20.000 Haushalten im Raum Oldenburg. Der Kran war beim Touchieren der Leitungen umgekippt, konnte aber mit einem Schlepper zurück in den Hafen gebracht werden. Er sollte eigentlich Arbeiten an einer Eisenbahnbrücke vornehmen.

Mehr Bilder haben die Kollegen von der Nordwest-Zeitung.

Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Allerdings dürfte der entstandene Sachschaden nicht ganz unbeträchtlich sein, vermutet die Polizei. Sie ermittelt inzwischen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. Der Schiffsverkehr muss zudem für mehrere Tage ruhen wegen der Reparaturarbeiten.

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