08.07.2014

Manitou bringt seinen zweiten Boomlift

Auf der APEX 2014 im Juni hat Manitou aus Frankreich erstmals seine neue Teleskoparbeitsbühne 260 TJ der Öffentlichkeit präsentiert. Damit erweitert der Hersteller nach drei Jahren sein Angebot in diesem Bereich auf zwei Exemplare – eines mit 26 und eines mit 28 Metern Arbeitshöhe. Angekündigt wurde das Modell allerdings bereits auf der APEX 2011; damals allerdings noch als Gelenkteleskopbühne.
Alain Becq

Mittlerweile befindet sich kein starrer Jib mehr an der Maschine, wie ursprünglich vorgesehen. Der Produktlaunch, wie es auf Neudeutsch heißt, sei wegen begrenzter Produktionskapazitäten verschoben worden, erläuterte Alain Becq, VP Fleet Sales & Key-Accounts, auf der Messe in Amsterdam gegenüber Vertikal.Net.

Die 260 TJ bietet 26 Meter Arbeitshöhe und 400 Kilogramm Korblast. Zur Reichweite wurden noch keine Angaben gemacht, es handle sich um eine „Vorpremiere“. „Die Korblast ist eines der Highlights der Maschine“, findet Samuel Viaud, bei Manitou verantwortlich für das Marketing der Maniaccess-Produkte, also der Arbeitsbühnen.
Exakt drei Jahre nach seinem Einstieg ins Boomlift-Segment legt Manitou nach mit einer 26-Meter-Version seiner 280TJ

2013 konnten die Franzosen ihren Umsatz im Bühnenbereich um 24 Prozent steigern. „Wir wachsen zwei- bis dreimal so schnell wie der Markt und bauen unseren Marktanteil stetig aus“, ist sich Produktionsleiterin Elisabeth Ausimour Viaud sicher. Daraus schöpft das Unternehmen Selbstvertrauen. „Die 280 TJ lief und läuft sehr gut“, war allenthalben bei Manitou zu hören.

Wie die genauen technischen Daten im Detail letztendlich aussehen, bleibt weiterhin abzuwarten nach dieser „Vorpremiere“ – und der Vor-Vorpremiere vor drei Jahren. Klar ist, dass die Abmessungen der 260 TJ bei 2,42 Meter Breite und 10,80 Meter Länge liegen. Damit sei die Bühne wendig und außerdem geländegängig; sie bietet 4-Rad-Lenkung und Hundegang.
Elisabeth Ausimour Viaud

„Die 260 TJ ­ist besonders für den Einsatz bei der Hallenmontage und im Metallbau sowie bei Gebäude- oder Fassadenrenovierungen geeignet. Außerdem bietet sie bei Baumschnittarbeiten oder beim Einbau von Fenstern einen sicheren Höhenzugang“, erläutert Samuel Viaud. Die Geometrie des Hubarms erlaube es, ganz nahe an die Gebäude heranzufahren. Mit der elektronischen Steuerung werden zudem die horizontalen und vertikalen Bewegungen des Korbes beim Einsatz entlang einer Gebäudewand ermöglicht.
Samuel Viaud

Ein Kubota Euro III A-Motor mit 45 PS verleiht der 260 TJ die erforderliche Leistung. In Kombination mit einer elektronischen Steuerung der Motordrehzahl werde eine lineare und gleichmäßige Bewegung des Korbes beim Anheben des Teleskoparms erreicht, heißt es von Seiten des Herstellers. Austeleskopieren und Heben des Teleskoparms können simultan erfolgen und automatisiert werden.

Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Benutzererlebnis zu gewährleisten. Mit dem Besuch dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen
OK