27.05.2014

Kran unterspült, Häuser evakuiert

Mai 2014, das bedeutet wettertechnisch betrachtet vor allem das, was in den Wochen und Monaten zuvor gefehlt hat: Regen. Man braucht nur aus dem Fenster zu schauen oder einfach nur genau hinzuhören: Regen prasselt auf das Dach, Pfützen bilden sich, die Pegel steigen an, Unterführungen werden überschwemmt. Und Krane unterspült.

So geschehen in einem Neubaugebiet in Emsbüren: Nach starken Regengüssen war der Boden dermaßen aufgeweicht, dass ein Turmdrehkran unterspült wurde und umzukippen drohte. Hektik am fortgeschrittenen Abend: Gegen 21 Uhr wurden sicherheitshalber drei Häuser evakuiert. Polizei und Feuerwehr traten auf den Plan. Doch der wichtigste Mann war der herbeigerufene Kranmonteur. Er konnte den Kranausleger Ausleger per Fernsteuerung wieder einfahren.

Nach drei Stunden war der Spuk beendet: Die Anwohner konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Anderswo in dem niedersächsischen Städtchen wartete allerdings noch Arbeit auf die Feuerwehrleute: Eine überschwemmte Bahnunterführung mussten sie noch auspumpen.

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