29.04.2014

Hiab und Kalmar im Aufwind

Der finnische Cargotec-Konzern hat am Dienstag die Zahlen für den Zeitraum Januar bis März 2014 vorgelegt. Positiv: Sowohl bei Hiab als auch bei Kalmar hat sich die Rentabilität klar verbessert.

Hiab konnte seinen Umsatz um 8 Prozent auf 208 Millionen Euro steigern, auch wenn die Auftragseingänge lediglich minimal – um 1 Prozent – zulegen konnten auf 218 Millionen Euro. Das Auftragspolster fällt damit minimal niedriger aus (-1 Prozent) und beläuft sich auf 211 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn kletterte von 2 Millionen (Q1/2013) auf 13,4 Millionen Euro. Grund sind geringere Kosten für Restrukturierungen.

Kalmar konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 327 Millionen Euro umsetzen, das macht ein Plus von einem Prozent. Um 10 Prozent gingen die Aufträge zurück auf nunmehr 330 Millionen Euro. Hingegen schnellte der Gewinn um über 50 Prozent in die Höhe auf 10,7 Millionen Euro.

MacGregor konnte überraschenderweise 32 Prozent mehr umsetzen: 217 Millionen Euro. Ähnlich stark das Plus im Auftragseingang: plus 50 Prozent. Macht ein Volumen von 315 Millionen Euro. Der Gewinn ging allerdings trotzdem zurück von 12 auf 7,7 Millionen Euro, weil Restrukturierungskosten und andere Faktoren sich hier bemerkbar machten.

Das Unternehmen Cargotec als Ganzes kann sich freuen über ein Umsatzplus von 11 Prozent auf 751 Millionen Euro – eine Dreiviertelmilliarde. Der Gewinn vor Steuern schoss um fast 70 Prozent in die Höhe auf 18,3 Millionen Euro. Dicker Wermutstropfen: Der Schuldenberg, bislang ohnehin schon stattlich mit 506 Millionen Euro vor Jahresfrist, ist mächtig gewachsen auf jetzt 824 Millionen Euro. Ein harter Brocken.

CEO Mika Vehviläinen meint: „Der Absatz war gut im 1. Quartal, insbesondere bei MacGregor war der Auftragseingang sehr robust. Wir freuen uns, dass das 40-Millionen-Euro-Programm zur Steigerung der Profitabilität, das derzeit bei Hiab und Kalmar implementiert wird, erste positive Resultate zeitigt. Der Quartalsgewinn bei Hiab war einer der höchsten seit vielen Jahren. Kalmar zeigte sich auch verbessert. Allerdings sinbd wir enttäsucht über die Mehrkosten in einem Ship-to-shore-Kranprojekt im Jahr 2012.“”


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