13.03.2014

Zwei Sennebogen für Schottland

An der schottischen Küste in Peterhead betreibt Asco, ein Dienstleister für Projekte der Öl- und Gasförderung, seinen größten Logistikstützpunkt für die Offshore-Versorgung. Um die Verladung der Güter kümmern sich nun zwei neuen Sennebogen Hafenmobilkrane vom Typ 6130. Übergeben wurden sie vom Vertriebs- und Servicepartner E. H. Hassells & Sons.
Zwei neue 6130 HMC für die schottische Küste lieferte Sennebogen

Bis zu zehnmal täglich müssen die Maschinen auf dem zwölf Quadratkilometer großen Hafengelände umgesetzt werden; das erfordert schnelle Rüstzeiten und ein gutes Zusammenspiel von Fahrer und Maschine beim Manövrieren. Die pendelnd aufgehängten Doppellenker des 4-Achs-Mobilunterwagens mit Allradantrieb bringen die 354 kW Leistung des Cat-Dieselmotors sicher auf die Straße.

Dank der Flexibilität der Maschinen konnten in Peterhead die Logistikabläufe optimiert werden, erklärt Operations Manager Duncan Bell: „Während bisher die Schiffe je nach Ladegut die einzelnen Liegeplätze anlaufen mussten und nicht selten auch das Schiff mehrmals versetzt wurde, fahren wir heute innerhalb weniger Minuten mit den Kranen von einem Kai zum anderen. Das ist eine immense Zeit- und Energieersparnis.“
Duncan Bell

47 bis 55 Schiffe pro Woche werden in der Peterhead Supply Base pro Woche abgewickelt. Die Schiffe versorgen Öl- und Gasförderplattformen mit sämtlichen Materialien, beginnend von Lebensmitteln bis hin zu Bohr- und Baumaterial.

Peterhead liegt exponiert an der nordöstlichen Küste Schottlands und ist geprägt von der in der Nordsee vorherrschenden Öl- und Gasgewinnungsindustrie. Bereits 1973 eröffnete das damals noch junge Unternehmen Asco dort den ersten Logistikstützpunkt – eine Erfolgsgeschichte für das Unternehmen und die Region. Heute ist Asco weltweit in 13 Ländern aktiv und bewegt rund 1,7 Millionen Tonnen Güter jährlich zur Versorgung unzähliger Offshore-Plattformen in den Weltmeeren.

Xmas-Trees, Weihnachtsbäume, werden die vormontierten Steuerungs- und Regelventile genannt, die auf das Bohrloch montiert werden, um den Öl- oder Gasfluss zu steuern und zu überwachen. Sie wiegen bis zu 50 Tonnen und können dank der beiden 20-Tonnen-Winden des 6130 HMC problemlos verladen werden.
Die Neuzugänge im Einsatz

Bis zu acht Tage sind die Schiffe zu den Offshore-Plattformen der Nordsee unterwegs. Im Hafen müssen Container, Bohrköpfe oder lange Röhren in kürzester Zeit entladen und neu beladen werden. In einer 12-Stunden- Schicht bringt es ein Fahrer somit leicht auf 250 bis 300 Hübe.

Für die Fahrer sind die neuen Maschinen auch hochinteressant, wenngleich aus anderer Perspektive. So meint Kranfahrer John Adams: „Die hochfahrbare Kabine des neuen Sennebogen 6130 HMC ist das Highlight dieser tollen Maschine. Aus elf Metern Sichthöhe habe ich den vollen Überblick auf die Last am Haken und kann diese sicher an Deck positionieren.“ Auf dem YouTube-Kanal des Herstellers kann man die beiden Maschinen in Aktion erleben.

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