19.12.2013

Absturzgefahr durch schnellen Bühneneinsatz gebannt

Absturzgefahr in Köln durch schnellen Gerken-Einsatz gebannt: Vor einer Woche, am 12. Dezember, hatte sich in Köln ein Teil der Turmspitze der Kirche St. Mariä Himmelfahrt gelöst und drohte auf den in der Adventszeit besonders belebten Bereich des Bahnhofsvorplatzes abzustürzen.

Die Barockkirche zählt zu den größten Kirchenbauwerken Kölns und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sofort wurden der entsprechende Ausgang des Hauptbahnhofs sowie der davor liegende Parkplatz gesperrt.
Sofort wurden der betreffende Bahnhofsausgang und ein Teil des Vorplatzes gesperrt

Der zur Hilfe gerufene Dachdecker versuchte dann, mit Hilfe einer 60-Meter-Arbeitsbühne den Einsatzort zu erreichen, was aber misslang, weil er sich offenbar verschätzt hatte: Die Turmspitze liegt in 70 Meter Höhe.

Also wurde beim Vermieter Gerken in Düsseldorf angefragt, der sofort eine Wumag 850 in Bewegung setzte. Damit gelang in den Abendstunden die Demontage des Bauteils, ein etwa 40 Kilogramm schwerer Strahlenkranz, der das Wappen der Jesuiten zeigt. Eine Verbindungshülse war gebrochen, eine Reparatur an Ort und Stelle damit nicht möglich.
Mit der Bühne ließ sich der 40 Kilo schwere Strahlenkranz zu Boden bringen

Im neuen Jahr steht dann wohl der nächste Besuch der Düsseldorfer Bühne im Herzen von Köln an, freut sich das Vermietunternehmen: Wenn nämlich der reparierte Strahlenkranz wieder auf der Turmspitze montiert wird.


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