15.12.2013

Holland Lift setzt auf Hybrid

Ein Jahr werkseigene Entwicklungsarbeit zetigt Erfolge: Holland Lift präsentiert den laut eigenen Angaben ersten Voll-Hybridantrieb in seinen Großscheren ab 15 Meter Arbeitshöhe. Dank einer neuartigen Kupplungstechnik kann jederzeit und ohne Leistungseinbuße vom Dieselantrieb auf den Elektromotor gewechselt werden, teilt der niederländische Hersteller mit. „Die Resonanz ist großartig“, berichtet Johannes Becker, Inhaber von Arbeitsbühnen Becker, deutscher Vertriebspartner des Herstellers.

Denn beim Einsatz von Scheren geht die Schere auseinander: innen oder außen? Elektro oder Diesel? Geringer Bodendruck oder ordentlich Traktion? Holland Lift reklamiert für sich, alle charakteristischen Eigenschaften der beiden bisher parallel existierenden Maschinentypen nun in einem Gerät vereint zu haben.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Damit wird nicht nur die Einsetzbarkeit jeder einzelnen Scherenbühne „universeller“, sondern auch die Auslastungskapazität erhöht. Besonders im Vermietbereich, in dem bisher das Maschinensegment Schere in vielen Arbeitshöhenbereichen redundant besetzt werden musste, werde sich der Einsatz der neuen Universalgeräte positiv auf die Rentabilität der Gesamtinvestition auswirken, sagt Johannes Becker. So werde Leerstand reduziert, und saisonal bedingte Unterlastung falle komplett weg. Soweit die Ökonmie; ganz abgesehen von der Ökologie.

Johannes Becker, der die Geräte in Deutschland und Österreich vertreibt, freut sich bereits darauf, einem langjährigen Kunden (natürlich einem Vermieter) im April 2014 die erste Hybrid-Schere zu liefern. „Es macht schon immer Spaß, ein gutes Werkzeug an den Nutzer zu übergeben. Und das Vergnügen steigt natürlich mit dem Wissen, obendrein auf dem Sektor Alternative Antriebstechniken die Nase ganz weit vorn zu haben!“

Das Besondere daran ist für Becker die Tatsache, dass der Hybridmotor eine echte Eigenentwicklung der Holland-Lift-Ingenieure ist. In Hoorn am Ijsselmeer nördlich von Amsterdam finden Produktion und Entwicklung statt.

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