28.10.2013

Rosenblatt visualisiert „Luftschlösser“ in Jena

Ungewöhnliches Treiben in Jena: Neun Arbeitsbühnen tummeln sich auf dem Eichplatz, der sonst als großer Parkplatz und gelegentlich als Festplatz dient. Rot-weißes Absperrband flattert durch die Lüfte, gespannt von Arbeitskorb zu Arbeitskorb. Was war da los?
So sieht der Eichplatz normalerweise aus, aufgenommen vom Jena Tower (Quelle: Wikipedia/Flickr: Jena, Autor: ares64)

Nicht nur beim Bauen, Sanieren oder Reinigen von Gebäuden sind Arbeitsbühnen ein praktischer Weg in die Höhe. Bereits in der Planungsphase können sie ausgesprochen hilfreich sein. Das zeigte sich jetzt in besonderer Weise bei diesem eher ungewöhnlichen Einsatz in Jena.

Der System Lift-Partner Rosenblatt Arbeitsbühnen stellte neun Geräte zur Verfügung, um den Besuchern eines Informationstages die Höhe von drei geplanten Gebäuden auf dem Eichplatz zu veranschaulichen. Da die Bebauung des bisher als Park- und Festplatz genutzten Eichplatz umstritten ist, entwickelte die Stadtratsfraktion „Bürger für Jena“ die Idee des Aktionstages mit der Visualisierung.
...und so schaut er am Einsatztag aus

Auf dem Pflaster waren die Grundrisse der zukünftigen Wohn- und Geschäftshäuser farblich markiert; die LKW- und Anhängerarbeitsbühnen mussten exakt an den Eckpunkten aufgestellt werden. Um nicht nur einen Eindruck von der Höhe, sondern auch vom Volumen der Komplexe zu erhalten, wurde ein rot-weißes Absperrband von Arbeitskorb zu Arbeitskorb gespannt. Rund 20 Meter hoch sollten die Bühnen ausgefahren werden; also wählte die Firma Rosenblatt Modelle, die bis zu 30 Meter Arbeitshöhe erreichen können.
Die Positionierung der Maschinen sowie das Flatterband sollen die Volumen der geplanten Gebäudekörper verdeutlichen

„Es war der bisher ungewöhnlichste Auftrag in unserer Unternehmensgeschichte, für den wir die Arbeitsbühnen extra von anderen Baustellen geholt haben“, berichtet Geschäftsführer Rainer Rosenblatt. „Viele Besucher sind auf uns zugekommen und sagten, dass die Höhe gut zum Ausdruck kam. Die Idee hat also funktioniert“, zieht er zufrieden Resümee.
Ein Kamerateam des MDR verfolgt das Geschehen vom Korb aus

Ein Kamerateam des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) nutzte den Arbeitskorb einer Bühne für ungewöhnliche Aufnahmen aus der Vogelperspektive für einen Fernsehbericht über diese Veranstaltung.

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