30.07.2013

Fünf Meter in die Tiefe geschleudert

Am Montag hat sich im Salzburger Umland ein schwerer Arbeitsunfall ereignet, bei dem ein 26-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Er wurde aus dem Personenkorb eines Krans etwa fünf Meter in die Tiefe geschleudert. Er war zusammen mit seinem gleichaltrigen Kollegen damit beschäftigt, einen Hang zu sichern, nachdem dort ein Erdrutsch stattgefunden hatte. Die beiden Arbeiter wollten Stahlgitter über eine Ankersicherung anbringen, wie es heißt.

Während der eine Arbeiter die Stahlgitter am Boden vorbereitete, befestigte der andere die Gitter mit einer Bandschlinge am Krankorb. Der Korb war den Angaben zufolge mit einer Eisenplatte am Kran verschraubt. Im Korb stehend, fuhr der eine der beiden nach oben auf fünf Meter Höhe. In dem Moment brachen die Schweißnähte der Platte. Der Korb kippte um 90 Grad nach vorne und schleuderte den Mann zu Boden. Der 26-Jährige zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu und erlitte Schürfungen und Prellungen an Kopf und Oberkörper.

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