01.07.2013

Beim Verfahren Senke übersehen

Zwei Verletzte nach Arbeitsunfall: Bei der Überprüfung der Stützmauer an einer Bundesstraße bei Bicken in Mittelhessen sind am Donnerstag zwei Männer verunglückt. Sie hatten das sprichwörtliche Glück im Unglück und zogen sich lediglich leichte Verletzungen zu. Doch den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 200.000 Euro.
Um fast 90 Grad hat sich die Bühne auf die Seite gelegt

Wie kam es zu dem Unfall? Am Morgen gegen 8 Uhr stiegen die 35 und 46 Jahre alten Männer in den Korb einer LKW-Bühne und inspizierten eine Stützmauer der Bundesstraße zwischen Bicken und Offenbach. Die Arbeitsbühne fuhr am Fahrbahnrand entlang, während der Korb auf etwa 4,5 Meter ausgefahren war. Ein dritter Mann saß am Steuer und fuhr langsam vorwärts, während die beiden Arbeiter vom Korb aus tätig waren.
Wäre der Abgrund tiefer gewesen, es hätte bei Weitem schlimmer ausgehen können...

In langsamer Fahrt gerieten die laut Polizeibericht Stützräder des Fahrzeugs offensichtlich in eine abgesenkte Regenrinne, so dass das Gefährt in Schieflage kam. Die Maschine kippte gegen die Mauer, und der Ausleger krachte gegen eine Böschung. Die beiden aus dem Lahn-Dill-Kreis und Fulda stammenden Insassen im Korb erlitten Schürfwunden und Prellungen. Unverletzt blieb der 33-jährige Fahrer der Arbeitsbühne. An der Mauer und der LKW-Bühne entstanden Sachschäden in Höhe von mindestens 200.000 Euro.

Während der Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden. Ein Abschleppunternehmen setzte die Bühne wieder auf alle vier Räder.

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