26.06.2013

Rechtzeitige Rettung

Ein 60 Tonnen schwerer Autokran drohte in Werfen (Salzburg) auf eine Straße zu stürzen. Diese Durchgangsstraße musste daraufhin stundenlang für den Verkehr gesperrt werden.

Ursache des Malheurs ist, dass der Kranfahrer verbotenerweise sein Gefährt auf einen sogenannten Güterweg lenkt: Ab 16 Tonnen Fahrzeuggewicht aufwärts ist das Befahren verboten. Obendrein ist der Boden vom Regen völlig aufgeweicht. Der gute Mann hat es dennoch probiert, und zwar mit dem vierfachen Gewicht...

Was folgt, kann man sich denken.

Der Kran sinkt bis zur Bodenplatte in den weichen Boden ein, gerät in Schieflage und droht umzukippen, und zwar auf die darunterliegende Straße, die ins Salzachtal führt. Die Feuerwehr rückt an und sichert den Kran provisorisch mit Stahlseilen gegen Umfallen. Dennoch besteht weiterhin akute Gefahr, sodass sie Straße geschlossen bleibt. Anschließend kann der Kran zum Glück geborgen werden. Der Kranfahrer erhält eine Anzeige.
Bedrohliche Schieflage: Der Kran muss von der Feuerwehr mit Stahlseilen gesichert werden

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