25.04.2013

Palfinger lanciert die Smart-Klasse

P 200 A Smart heißt die jüngste Errungenschaft im Hause Palfinger bei den sogenannten Brot- und Butter-Maschinen. Auf der bauma 2013 vergangene Woche hat der Hersteller neben seiner Top-Neuheit P 900 Top Class eine LKW-Arbeitsbühne mit 20 Metern Arbeitshöhe aus dem Hut gezaubert, die P 200 A Smart. Sie markiert den Startschuss für eine neue, preisgünstige Baureihe.
19,80 Meter Arbeitshöhe bietet die neue P 200 A Smart von Palfinger

„Wir haben im Jahr 2012 über 400 Maschinen ausgeliefert“, berichtet Geschäftsführer Stephan Kulawik. „Unser Ziel ist es, größere Stückzahlen auszuliefern, verstärkt auch in den Mittleren Osten, Nord- und Südamerika und auch Südeuropa.“ Genau dafür braucht er, braucht Palfinger die neue Smart-Serie: um stärker ins Massengeschäft vorzustoßen und preisgünstigere Modelle anzubieten. Das erste Modell geht an den italienischen Vermieter Baschieri mit Sitz in Sassuolo (Modena).
Stephan Kulawik (l.) und Paolo Balugani

Apropos Südeuropa: Verantwortlich für die in kurzer Zeit realisierte Neuentwicklung zeichnet Palfinger Platforms Italy, das im Februar gegründete Joint Venture von Palfinger mit Sky Aces mit Sitz in Bozen. Sky-Aces-Gründer Paolo Balugani, früher bei Oil&Steel tätig, hat zwei Nischenprodukte entwickelt, den Tun-Lift und den Fan-Lift. Beide werden nun Palfinger gebrandet und ins Portfolio aufgenommen.

Doch zurück zur Smart- oder A-Klasse. Sie vereint laut Kulawik einen sehr guten Qualitätsstandard und einfachste Handhabung. Zudem sei sie die kürzeste Maschine in ihrer Klasse mit einer Gesamtlänge von 5,39 Meter. Das bedeute so gut wie keinen Überhang und damit auch weniger Unfälle, erläutert Stephan Kulawik. Durch die kompakte Bauweise mit kurzem Radstand sei die Bühne besonders geeignet für innerstädtische Einsätze.
Sie bildet das erste Modell der neuen Smart-Baureihe günstiger und guter Brot- und Butter-Maschinen

Die Arbeitshöhe beträgt exakt 19,8 Meter, während die Reichweite mit 8,4 Meter angegeben wird. Die „200“ in der Modellbezeichnung könnte – neben der Arbeitshöhe – genauso gut für die Korblast stehen, bietet die P 200 A diese doch uneingeschränkt im gesamten Arbeitsbereich. Der Gelenkteleskopaufbau residiert auf einem 3,5-Tonnen-Chassis.

Die ratzfatz auf die Beine gestellte Neuentwicklung – im Januar wurde die Arbeit daran aufgenommen, drei Monate später ist das erste Vorserienmodell zu besichtigen – bringt eine Vielzahl pfiffiger Details und soll so besonders benutzerfreundlich sein und bei Vermietern punkten.
Der Korb ermöglicht einen leichten Einstieg

So sind Aufstiegsleiter und Gerätestütze eins, also ein Bauteil. Das meinen Balugani und Kulawik auch mit smart. „Das wollen die Vermieter sehen,“ ist sich Kulawik sicher. Genauso wie den 90 Grad vollhydraulisch drehbaren Korb: Er ist frei drehbar, kann aber nirgendwo anstoßen. So läuft man nicht Gefahr, den Korb zu beschädigen. Weiteres Beispiel: Die Steuerung ist laut Stephan Kulawik dermaßen einfach und übersichtlich, „da ist man in zehn Minuten sauber und sicher eingewiesen.“



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