19.04.2013

Kranunfall: Millionen in den Wind geschossen

Keine Verletzten, aber Millionenschaden angerichtet: Ein Raupenkran ist beim Errichten einer Windkraftanlage ganz im Norden Deutschlands umgekippt. Der 114 Meter hohe Kran ist im Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog in Nordfriesland beim Aufbau einer Windmühle von RE Power weggesackt. Erst kippte er leicht, dann stand er schief und kippte um. Dabei riss der 365 Tonnen schwere Kran noch einen weiteren Kran mit sich. Hier finden Sie einen Beitrag des NDR (Video dazu.)

Dabei muss sich die Schieflage des Krans lange angekündigt haben, wie Augenzeugen berichteten. Gegen 9.15 Uhr ging am Mittwochmorgen ein Notruf bei der Polizei ein. Es hieß, der Kran schwanke. Rund zwei Stunden später, gegen 11.30 Uhr, ist der Koloss dann umgestürzt. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.

Schätzungen zufolge liegt die Schadenshöhe bei mehreren Millionen Euro, die Rede ist von 3,4 bis 4 Millionen. Allein für die Bergung geht ein ordentlicher Betrag drauf. Die Frage ist, ob der Kran Totalschaden erlitten hat oder nicht. Hinzu kommt, dass das Windrad erst verspätet in Betrieb gehen wird.

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