17.01.2013

Gottwald & Gottwald im Tandem-Team

Terex Port Solutions, die maritime Sparte des US-amerikanischen Konzerns, hat ein System vorgestellt und eingesetzt, das Tandemhübe zweier Gottwald-Krane zulässt. Und das bei voller Tragfähigkeit. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde der sogenannte Tandem Lift Assistant bei der Rendsburg Port Authority in Schleswig-Holstein erstmals in Betrieb genommen.

Damit können die beiden bereits im Lauf des Jahres 2012 gelieferten Hafenmobilkrane – ein Modell 3-Kran der Variante G HMK 3405 mit maximal 100 Tonnen und ein Modell 8-Kran G HMK 8610 mit maximal 150 Tonnen Tragfähigkeit – nun auch im computergestützten Synchronbetrieb eingesetzt werden, gesteuert durch nur einen Kranführer. Die Datenübertragung zwischen den Kranen erfolgt dabei kabellos über ein sicheres WLAN. Die beiden Krane stellen im Schwerlasthafen Rendsburg in Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal vor allem den Umschlag von Projekt Cargo, insbesondere von Großkomponenten für Windkraftanlagen, sicher.
Gelungene Premiere: der kleine G HMK 3405 und der große G HMK 8610 im Gleichklang

Die Terex'schen Wortneuschöpfungen sind durch die Bank weg englische Drei-Wort-Kombinationen: Der Tandem Lift Assistant ist eines der sogenannten Smart Crane Features von Terex Port Solutions. Gemeint ist offensichtlich, dass das Tandemlift-System quasi „intelligent“ sei und dem Kunden Mehrwert biete. Nachdem das Kranduo einen Testhub mit Erfolg absolviert hatte, erfolgte der erste kommerzielle Hub im Dezember: Ein 236 Tonnen schweres Schleusentor wurde gehoben.

„Der Tandem Lift Assistant ermöglicht es uns, Hübe bis zu einer Gesamtlast von 250 Tonnen durchzuführen, soviel wie kein anderer Kran in Schlewig-Holstein schafft“, freut sich Peter Klarmann, Geschäftsführer der Rendsburg Port Authority GmbH, der Eigentümerin der beiden Krane. „Damit stellen die Krane ein am Nord-Ostsee-Kanal einzigartiges Angebot an unsere Kunden dar, was uns selbst wiederum einen Wettbewerbsvorteil im Bereich des Umschlags großer und schwer handhabbarer Lasten sichert“, ist Klarmann überzeugt.



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