24.08.2012

Kraftvoller Obendreher baut Hörsaal

Die Universität und Hochschule in Osnabrück bauen gemeinsam ein neues Hörsaalgebäude. Der eingesetzte Kran muss neun Tonnen bei einer Ausladung von 40 Metern heben. Zum Einsatz ist ein Potain MD 345 B gekommen, der speziell für diese Baustelle eingekürzt wurde.
In Osnabrück entsteht ein neues Hörsaalgebäude

Das Hörsaalgebäude ist als dreigeschossiges Bauwerk mit den Außenabmessungen von etwa 92 mal 36 Meter geplant. Der Baukörper wird aus Massivbau mit einer angesetzten Stahl-Fachwerkkonstruktion erstellt. Der Massivbau entsteht sowohl in Ortbeton- als auch in Halb- beziehungsweise Vollfertigteil-Bauweise. Speziell für diese Vollfertigteile ist die gewaltige Kraft des Krans notwendig.

Gemietet hat den Potain MD 345 das in Lingen beheimatete Bauunternehmen Hofschröer. Gestellt hat den Potain-Kran das Unternehmen Kran Walter Lüer aus Osnabrück. Der Kranspezialist bietet für Bauunternehmen auch das Rundum-Sorglos-Paket an. Das beginnt bei der Einsatzberatung, bei der auch, wie hier in Osnabrück, schwierige Kranprobleme gelöst werden, und geht über Anlieferung, Aufbau und Versorgung während der gesamten Bauzeit.
Der Potain MD 345 B ist eingekürzt und muss bei 40 Meter Ausladung bis zu neun Tonnen heben

Ein kleines Detail sei genannt: Für die Anlieferung verwendet er eine Unimog-Zugmaschine, einen Tieflader und bringt auch gleich einen eigenen Bagger mit. Wie Lüer sagt, habe man oft festgestellt, dass Baustellenzufahrten nicht so belastbar sind, wie sie für den Antransport sein sollten. Dafür ist der eigene Bagger dann sofort mit vor Ort. Der Unimog macht die gesamte Zuglänge so kurz, dass keine Sonder- oder Einzelgenehmigungen erforderlich sind. Das sind deutliche Vorteile für den Kunden.

Lüer ist seit 1988 Potain-Kunde. Was ihm an Potain wirklich gut gefällt, ist, dass die Turmstücke miteinander verbolzt werden. „Das ist eine sehr sichere Verbindung und einfache Montagemöglichkeit. Wir können über die vielen Jahre, in denen wir Potain-Krane im Einsatz haben, sagen, dass es dabei auch keinen Verschleiß gibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Autokran beim Aufbau ein Turmstück auf das andere absetzen kann. Diese werden miteinander verbolzt. Der Autokran muss es nicht halten. Er kann in der Zwischenzeit schon das nächste Turmstück holen – ein deutlicher Zeitgewinn für uns.“

Begeistert ist er wie auch die Kunden, von den Kabinen der Potain-Krane. Sie bieten genügend Platz für den Kranführer. Alle Instrumente, Steuerhebel und vieles mehr sind optimal angeordnet, aber vor allem ist die Sicht hervorragend. Die zur Grundausstattung gehörende Klimaanlage verschafft der Kabine ein gleichmäßiges Raumklima. Dass zur Technik auch die frequenzgesteuerten Antriebe gehören, also energie-optimiertes Arbeiten selbstverständlich wird, ist ein weiterer Pluspunkt.

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