05.12.2011

Potains, Pylone, Portugal

Fünf Potain-Krane erbauen Pylonen am Viaduto do Corgo in Portugal. Die Talbrücke wird mit 2.796 Metern eine der längsten und höchsten des Landes sein.

Manitowocs Niederlassung in Portugal stellte die Krane auf Mietbasis bereit und ist während des gesamten Projekts für ihre Betreuung zuständig. Neben der Montage der Krane sorgt das örtliche Manitowoc Crane Care-Team außerdem für das Klettern und Umsetzen der Krane im Verlauf des Projekts.

Jeder Kran arbeitet mit einem 45 Meter langen Hilfsausleger am Bau von jeweils vier Pylonen. Dazu müssen die Krane im Verlauf des Projekts achtmal umgesetzt werden. Die Pylonen sind über eine Strecke von 1,6 Kilometern im Abstand von 60 Metern angeordnet.
Fünf Potain-Krane errichten Pylonen am portugiesischen Viaduto do Corgo

An dem Projekt arbeitet ein Flat-Top-Kran MDT 178, der über eine maximale Tragfähigkeit von 8 Tonnen verfügt. Bei den anderen Kranen handelt es sich um Krane der MD-Baureihe. Dazu zählen ein MD 235, zwei MD 238s und ein MD 265, die alle über eine maximale Tragfähigkeit von 12 Tonnen verfügen. Dadurch können die Krane problemlos die bei dem Projekt anfallenden Lasten von im Schnitt 6 Tonnen bewältigen.

Die Arbeitshöhen bei dem Projekt liegen zwischen 70 und 123 Metern. Um solche Höhen zu erreichen, sind 30 Verankerungen nötig.

„Dies ist momentan eines der wichtigsten und anspruchsvollsten Vorzeigeprojekte in Portugal“, erläutert Elísio Rangel, Manitowocs Gebietsverkaufsleiter für Turmdrehkrane auf der iberischen Halbinsel. „Wir arbeiten eng mit dem Hauptauftragnehmer zusammen, um sicherzustellen, dass die Krane ihren Beitrag zum Gelingen der Fernstraße leisten.“

Die Arbeit am Viaduto do Corgo begann genau vor einem Jahr: im Dezember 2010. Und die Krane werden die Arbeit Ende 2011 abschließen.
Jeder Kran arbeitet mit einem 45 Meter langen Hilfsausleger am Bau von jeweils vier Pylonen

Die Talbrücke ist Teil eines großangelegten 600-Millionen-Euro-Projekts zum Bau der Transmontana-Fernstraße, die Portugals zweitgrößte Stadt Porto mit der spanischen Grenze verbinden wird.

Der portugiesische Auftragnehmer Soares da Costa und das spanische Unternehmen FCC gründeten ein Joint-Venture zur Durchführung des Projekts.

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