28.10.2011

Kräftig abgespeckt

Die Firma Cramer hat im Jahr 2005 ein Brückenuntersichtgerät entwickelt, das bereits in Kran & Bühne Nr. 60 (Dezember/Januar 2007) vorgestellt wurde. Dieses Gerät läuft auf einem Gummikettenfahrwerk und ist besonders leicht konstruiert, so dass es auf Fuß- und Radwegebrücken eingesetzt werden kann. Dieser Gerätetyp wurde Geschäftsführer Peter Cramer zufolge mehrfach gebaut und „hat sich im Einsatz sehr gut bewährt“.
Cramers UB7 bietet Arbeitsplatz für bis zu vier Personen

Im Frühjahr dieses Jahres wurde das intern UB 7 genannte Gerät modifiziert: Jetzt bringt es nur noch drei Tonnen auf die Waage. Dadurch kann es nun auch auf wenig tragfähigen Fußwegebrücken wie beispielweise Brücken mit Holzbelägen eingesetzen werden, die mit höchstens 5 kN/m² belastet werden dürfen. „Durch konsequente statische Optimierung der Komponenten erreichten wir eine Flächenbelastung von unter 5 kN (500 kg/m²)m“, so Cramer. „Die Leistungsdaten des Gerätes blieben dabei unverändert.“
Einsatz auf Fußwegbrücke mit Holzbelag

Die maximale Absenktiefe beläuft sich auf 4,70 Meter. 3,50 Meter ist die größte unterfahrbare Bauwerkstiefe. Und 7,70 Meter ist die maximale Reichweite des Geräts. Um 180 Grad ist die Arbeitsbühne drehbar. 400 Kilogramm Nutzlast kann sie aufnehmen. Dabei beträgt die Standbreite der Raupenkette lediglich 1,50 Meter.

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