01.08.2011

Premiere hinter Klostermauern

Vom Werk ins Kloster: der MK88

Das Thüringer Kran- und Schwertransportunternehmen Henneberger oHG verstärkt seine Kranflotte mit einem Liebherr-Mobilbaukran MK88 und setzte diesen bereits drei Stunden nach seiner Ankunft zu Dachsanierungsarbeiten an der Klosterkirche St. Marien im Kloster Veßra ein: Um 4 Uhr morgens aus dem schwäbischen Biberach eingetroffen, startete der Kran schon um 7 Uhr seine Fahrt zur ersten Baustelle.

An den Vorder- und Rückseiten der Kirchtürme sollten per Personenkorb Dachziegeln gewechselt und Fallrohre instand gesetzt werden. Während der Bauarbeiten sollte das Kirchenschiff in jedem Fall begehbar bleiben und der davor liegende Wirtschaftsweg nicht blockiert werden – weite Ausladung und eine Hubhöhe von mindestens 45 Metern waren also gefragt.

„Statt einen Telekran mit 60-Meter-Grundausleger und Spitze einzusetzen, haben wir für diesen Job gleich den MK88 mit 30-Grad-Steilstellung genutzt“, so Mario Henneberger, geschäftsführender Gesellschafter des mittlerweile zwanzig Jahre bestehenden Unternehmens. „Damit konnten die Dacharbeiten innerhalb kürzester Zeit ohne großen Rüstaufwand vonstatten gehen, was für entsprechende Begeisterung beim Baupersonal und bei den Verantwortlichen des Klosters sorgte.“
Blick aus dem Personenkorb: auch für einen Zimmermann kein alltäglicher Job

Den MK88 betreibt die Firma vorwiegend in Thüringen, Nordfranken und Hessen im Stahl-, Dach- und Fassadenbau. Die Henneberger oHG mit Stammsitz in Südthüringen ist im Rahmen der Unternehmensnachfolge aus der Henneberger & Otto GbR hervorgegangen und unterhält eine breit ausgelegte Kranpalette vom City- bis zum 200-Tonnen-Telekran sowie eine Flotte von LKW- und Ladekranfahrzeugen für den Spezial-, Schwer- und Großraumtransport.

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