13.07.2011

Von der Bühne ins Gras

Wir haben mittlerweile Genaueres über den Arbeitsbühnen-Unfall vom letzten Mittwoch in Thüringen erfahren.

Am Mittwochnachmittag ist ein 40-jähriger Arbeiter auf einem Friedhof im thüringischen Altenburg bei einem Arbeitsunfall verletzt worden. Zunächst hieß es, der Mann sei mit der Bühne in eine Gruft gestürzt. Diese Info hatte die Polizei mitgeteilt. Doch nun wissen wir Genaueres.

Die Arbeitsbühne des Mannes, eine 27-Meter-LKW-Bühne, war bei einem Baumschnitt-Einsatz auf einem Friedhof umgekippt, nachdem eine Abstützung in den Boden eingesackt ist. Dieser Stempel der Bühne ist in eine Gruft eingebrochen, sodass der Arbeitskorb aus zehn Metern Höhe auf der Wiese aufgeschlagen ist.

Der Bediener der Bühne ist dabei gegen die Umrandung des Korbes geschleudert worden. Er erlitt eine schwere Prellung der Lunge und brach sich zwei Rippen. Mittlerweile wurde der 40-Jährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Auf etwa 40.000 Euro beläuft sich der Sachschaden.

„Die Arbeitsbühne war auf einem breiten Weg auf einem kirchlichen Friedhof aufgestellt. Bis vor 100 Jahren wurden dort Gruften gebaut. Es gibt allerdings keinerlei Pläne darüber, das konnte keiner ahnen“, erläutert Wilfried Winkler, Geschäftsführer von Ringlift Saara, das Geschehen. „Die Bühne war korrekt abgestützt. Nur lernen wir daraus, dass man auf Friedhöfen sicherheitshalber auf 2 x2 oder sogar 3 x 3 Metern ausbrettern sollte“, meint Winkler.





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