11.10.2010

1001 Hub für Seilbahn

Ab Dezember 2010 können sich alle Skibegeisterten über die Inbetriebnahme der neuen Gaislachkogelbahn im österreichischen Sölden freuen. Unter Beteiligung der Felbermayr Hebetechnik wurde hier in rund sechs Monaten Bauzeit die modernste Seilbahn Österreichs errichtet.

Steil geht es bergauf

In 3.050 Metern Höhe wurde die neue Bergstation der Seilbahn errichtet. „125 Tonnen Stahl wurden dafür eingehoben“, sagt Felbermayr-Niederlassungsleiter Johann Lettenbichler. Ähnlich wie bei der Allianz Arena besteht ihre Außenhülle aus einer transparenten Folie.

Ein 120 Tonnen Mobilkran montierte währenddessen die Einlaufstütze zur Bergstation. Mit 220 Tonnen verarbeitetem Stahl ist sie die schwerste Stütze Europas. Für die davor gelegene Stütze Zwei reichte die Länge des Hauptauslegers nicht aus. „Deshalb kam ergänzend zum 60 Meter langen Teleausleger noch ein zusätzlicher Spitzausleger mit neun Metern zum Einsatz“, erklärt Lettenbichler.

Auf den Gipfeln liegt noch Schnee

Auch auf der 2.174 Meter hoch gelegenen Mittelstation reckten sich die Hubgeräte von April bis September in den blauen Himmel. Hier sind drei Krane gleichzeitig im Einsatz gewesen: „Einer montierte die Stütze Eins der zur Bergstation führenden 3-S-Bahn und die Halle. Zwei weitere Krane, mit maximalen Traglasten von 200 Tonnen, montierten die Einlaufstütze der vom Tal kommenden Umlaufbahn sowie die Seilbahntechnik für die Trassen“. Teleskoplader und Bühnen kamen für diverse Montagetätigkeiten ebenfalls zum Einsatz.

Doch auch an der Talstation war die Felbermayr-Hebetechnik im Einsatz. So wurden hier das Stahlskelett für den Gondel-Bahnhof und diverse weitere Konstruktionen eingehoben. Die Arbeiten an der Talstation bildeten übrigens auch den Abschluss der Tätigkeiten für Felbermayr. „In den rund sechs Monaten Bauzeit haben wir bestimmt an die tausend Hübe umgesetzt“, sagt Lettenbichler. Als waschechter Tiroler freut er sich, zusammen mit seinen Mitarbeitern einen wesentlichen Beitrag für die neue Gaislachkogelbahn geleistet zu haben und meint: „Da werde ich bestimmt des öfteren den Arbeitshelm mit dem Skihelm tauschen.“

Montage der Bergstation

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