08.07.2010

Frank Scarborough gestorben

Frank Scarborough, der früher für Grove, Snorkel und UpRight tätig war, ist am Donnerstagmorgen an den Folgen eines Hirnschlags gestorben, den er am Freitag erlitten hatte. Am 20. Juli wäre er 63 Jahre alt geworden.

Frank Scarbourough (r.) mit Bill Jansink auf den Platformers' Days 2006

Scarborough war über große Teile seines Lebens in der Kran- und Bühnenbranche tätig. Ende der 1970er Jahre fing er bei Grove in Shady Grove im US-Bundesstaat Pennsylvania an. Er kletterte die Karriereleiter hinauf bis zum Marketingleiter - dabei war und blieb sein Lieblingsjob immer der Vertrieb. Wenn man ihn nach seinem Beruf fragte, pflegte er zu antworten: „I am just a pedlar“, also: „Ich bin nur ein Hausierer.“ In den 80er Jahren wechselte er zu Snorkel, wo er maßgeblichen Anteil am Erfolg des Unternehmens hatte.

Mitte der 90er Jahre ging er zu UpRight nach Selma, Kalifornien. Dort war er als so genannter Vice President verantwortlich für Vertrieb, Marketing & Kundendienst in Nordamerika, später kam noch Asien hinzu. Im Jahr 2000 verließ er das Unternehmen. Sein Comeback in der Branche feierte er mit seiner Rückkehr zu Snorkel als President. Er brachte Snorkel, das damals eine harte Zeit durchmachte und praktisch vor der Schließung stand, zurück ins Geschäft und führte den Hersteller zurück in die schwarzen Zahlen.

Diesen Erfolg von Scarborogh und seinen Kollegen belegt der Verkauf von Snorkel an die Tanfield-Gruppe im Jahr 2007 - für 125 Millionen Dollar. Ein Jahr später zog er sich aus dem Geschäft zurück. Anschließend arbeitete er für die Firma American Crane and Tractor Parts in Kansas City und plante, in Altersteilzeit zu gehen.

Frank Scarborough hinterlässt eine Frau, zwei Töchter und eine Enkelin, die nur wenige Monate alt ist. Viele werden ihn vermissen. Er war vielleicht eigenwillig, aber hinter der manchmal rauen Schale verbarg sich ein liebenswürdiges Original. Heute morgen, gegen 6 Uhr, ist er gestorben.

Kommentare

Roman Heindl
Ich habe erst jetzt von dem tragischen Ereignis gehoehrt.
Leider hatte ich nur die Gelegenheit 1 Jahr mit Frank zusammen zuarbeiten, aber die Professionalitaet von Frank war unuebertrefflich.
Es ist grosser Verlust fuer die ganze Branche soch eine Persoenlichkeit zu verlieren.
Mein Beileid geht an Bonnie, den 2 Toechtern und all denen die einen Freund verloren haben,
Heindl Roman
Geschaeftsfuehrer
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24.07.2010
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