05.07.2010

Mit Rückenwind nach Brasilien

Der erste Terex-Raupenkran vom Typ CC 2800-1 NT, der nach Brasilien ausgeliefert wird, ist vor kurzem an José Eduardo Teixeira de Carvalho Filho, Betriebsleiter bei IMPSA Wind, übergeben.

IMPSA Wind ist ein auf Windkraftanlagen spezialisierter Komplettanbieter – von der Entwicklung und Herstellung der 1,5- und 2,1-MW-Windturbinen, über deren Installation bis zur Wartung weltweit. Angesichts des rasant wachsenden brasilianischen Marktes war IMPSA auf der Suche nach der geeigneten Schwerlastausrüstung, insbesondere da Krane der 600-Tonnen-Klasse bei der Optimierung der Produktionsprozesse eine entscheidende Rolle spielen. Zudem steigen bekanntermaßen Größe und Gewicht der Turbinenmodule stetig an, sodass sich die Tragfähigkeit der Krane an diese Umstände anpassen muss.

(v.l.n.r.) José Eduardo Teixeira de Carvalho Filho, Betriebsleiter IMPSA Wind; Oliver Küpper, Leiter Globale Geschäftsentwicklung, Terex Zweibrücken; Filinto Vargas, Vertriebsleiter Krane, Terex Latin America, auf dem CC 2800-1 NT in Zweibrücken

Der an IMPSA ausgelieferte CC 2800-1 NT bietet mit seinem 84-Meter-Hauptausleger, dem leichten, starren Hilfsausleger (LF 2) und dem S7-Kit die Tragfähigkeit, die für den Aufbau von Windkraftanlagen erforderlich ist. Das S7-Kit besteht aus maximal vier 12-Meter-Schwerlastsegmenten, die an das Auslegerfußstück montiert werden können, nachdem die leichteren 12-Meter-Segmente unter der Spitze entfernt wurden.

Ebenfalls im Lieferumfang eenthalten: ein Superlift-Kit, das die Tragleistung des Krans noch weiter erhöht (97,5 Tonnen Last auf 130 Meter Hubhöhe bei einer Hakenhöhe von 138 Metern), um für alle Windanlagen-Baustellen landesweit gerüstet zu sein.

Die Ausführung CC 2800-1 NT basiert auf einem klassischen CC 2800-1, dessen Standardfahrwerk (8,40 Meter Spurweite) durch das Schmalspur-Kit ersetzt wurde. Hierzu gehören: Unterwagen mit 5,30 Meter äußerer Spurweite sowie vorderen und hinteren Abstützungen, je zwei Stützplatten (5 x 1,4 Meter) für vordere und hintere Abstützungen, zwei seitliche Abstützungen mit Stützplatten (3 x 2,4 Meter), Distanzrahmen für Gegengewicht zur Absenkung des Schwerpunkts sowie ein Steuerungssystem mit Funkfernbedingung und graphischem Farbdisplay am Heck des Unterwagens. Um Standfestigkeit und kurze Rüstzeiten sicherzustellen, sind die vorderen und hinteren Abstützungsträger zudem fest mit dem Unterwagen verbunden.



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