27.04.2010

Sicherheitsgeschirr für Frauen entwickelt - und ausgezeichnet

Das Sicherheitsgeschirr Ladytrac von Tractel wurde mit dem IPAF-Designpreis für das beste Sicherheitsgeschirr für Frauen ausgezeichnet. Ein weiteres Sicherheitsgeschirr von ZT Safety Systems wurde sehr empfohlen.

Das preisgekrönte Sicherheitsgeschirr von Tractel bietet mehrere Pluspunkte, die es besonders geeignet für Bedienerinnen von mobilen Hubarbeitsbühnen machen. Es ist aber uch für Männer geeignet. Die Gurte verlaufen nicht über die Brust, sondern an der Seite des Oberkörpers.

IPAF Sicherheitsgeschirr

Das Sicherheitsgeschirr verfügt über eine abnehmbare, leichte und atmungsaktive Weste mit verstellbaren Klettverschlüssen an mehreren Stellen. Die Schnellverschlüsse sind farbcodiert und werden am äußeren statt am inneren Oberschenkel verschlossen. Zudem lässt sich das Sicherheitsgeschirr leicht an- und ablegen und bietet hohen Tragekomfort, so die IPAF.

„Das preisgekrönte Sicherheitsgeschirr löst das Problem der Reibung am Oberkörper, die durch die herkömmliche Lage der tragenden Gurte über der Brust verursacht wird“, sagt Rupert Douglas-Jones, internationaler IPAF-Schulungsleiter, der der Jury vorstand. „Tritt ein Katapult-Effekt ein, würde dieses Sicherheitsgeschirr für Frauen die einwirkenden Kräfte von der Brust den seitlichen Körper entlang zu den muskuläreren Oberschenkeln leiten und somit das Verletzungspotenzial senken,“ sagt er.

Das ebenfalls sehr empfohlene Sicherheitsgeschirr von ZT verfügt über ein Geschirr mit zwei Schultergurten, die mit einem abwechselnd dicken und dünnen Netzgurtsystem in eine Arbeitshose eingearbeitet wurden. Im Falle eines Katapult-Effekts zieht sich das dünne bewegliche Gurtband, das innerhalb des dicken Gurtbands verläuft, zusammen. Die tragende Belastung wird in Richtung der Wadenmuskeln gelenkt und die einwirkenden Kräfte über das robuste Material der Hose verteilt.

„Studien belegen, dass Hubarbeitsbühnen immer öfter von Frauen benutzt werden, insbesondere außerhalb des Baugewerbes, wo in Europa über 40 Prozent des Vermietgeschäfts mit Hubarbeitsbühnen gemacht wird.“, sagt IPAF-Geschäftsführer Tim Whiteman.


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